Zwei Rivalen, zwei Brüder, eine Liebe! Der unerbittliche Kampf für die große Liebe
 
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 Der Friedhof

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Katherine Pierce

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BeitragThema: Re: Der Friedhof   Sa Mai 15 2010, 18:29

Als er versuchte an mir vorbeizugehen stellte ich mich ihm in den Weg und unsere Körper berührten sich. Ich wusste, dass er wütend war. Das war vorhin nur schwer zu übersehen gewesen, aber in mir breiteten sich ganz andere Gefühle aus. Die Wut, die ich vorhin noch verspürt hatte war in Verlangen umgeschlagen. Tiefes Verlangen, wieder das zu spüren, was ich 1864 gespürt hatte. IHN wieder zu spüren.
Ich musste Damon beruhigen. Diese andere Vampirin, oder was auch immer ihn gerade beschäftigte, aus seinen Gedanken vertreiben. Und da fiel mir etwas ein, was mir sowieso ganz gut passte. Es hatte immer funktionert, schon damals, und ich war mir sicher, es würde wieder seinen Zweck erfüllen. Sanft legte ich meine Hände auf seine Brust und näherte mich seinem Gesicht. Als sich unsere Lippen schließlich berührten, brach ein Feuer der Leidenschaft in mir aus. Wie 1864 dachte ich und musste ein Grinsen unterdrücken.
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Damon Salvatore

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BeitragThema: Re: Der Friedhof   Sa Mai 15 2010, 18:40

Katherine stellte sich mir in den Weg und so kam ich nicht drum herum sie wieder anzusehen. Ihre Schönheit war faszinierend und genau in diesem Moment dachte ich kurz an Elena, doch sie war schnell wieder vergessen als Katherine ihre Hand auf meine Brust legte und ich ihre Berührung vernahm. Ich musste schlucken und kurz zuckten meine Lippen zu einem leichten Lächeln, das ich allerdings sofort wieder verbannte und sie finster anblickte. Sie kam mir immer näher und ich konnte ihren Atem spüren, er löste in mir ein bekanntes kribbelndes Gefühl aus, doch dieses lieferte sich einen inneren Kampf mit meiner Wut die kaum noch zu zügeln war.
Ihre Lippen berührten die meinen und in diesem Moment nahm ich ihr Gesicht in meine Hände und küsste sie leidenschaftlich. All die Trauer und der Schmerz lag in diesem Kuss, vermischt mit einem Nachdruck von Überlegenheit und Frust, um ihr klar zu machen das ich stärker war als früher. Das sie sich vorsehen sollte, da meine Wut in genau diesem Augenblick ins Unermässliche schoss. Genau in diesem Moment vernahm ich ihren Gedanken und ließ dann von ihr ab. Mit einem Grinsen auf den Lippen verengten sich meine Augen und ich legte den Kopf etwas schief. "Dein Spiel ist aus. Nicht wie 1864. Es hat sich einiges geändert, Liebste."
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Katherine Pierce

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BeitragThema: Re: Der Friedhof   Sa Mai 15 2010, 18:57

Ich ließ mir die Verwirrung und Entrüstung nicht ansehen, als ich in Damons verengte Augen blickte. "Spiel?" Ich tat unwissend und setzte meine Unschuldsmiene auf. "Welches Spiel? Nichts, was ich für dich empfinde, oder empfunden habe, ist gespielt Damon. Nichts davon. Seit 1864 ist mein Herz gefüllt von Liebe zu dir. Ich weiß, ich bin nicht gut darin, das zu zeigen - war ich auch nie - aber du solltest wissen, dass du mir etwas bedeutest. Mehr als nur 'etwas'." Ich blickte ihn mit meinen braunen Augen an und versuchte so viele Emotionen wir nur möglich in meine Stimme hinein zu bringen. "Ich weiß, ich habe einen Fehler gemacht. Einen großen sogar. Aber du musst mir glauben, für das alles gibt es eine Erklärung. Es gibt einen Grund dafür, dass du so lange leiden musstest. Es war schrecklich, das zu wissen. Aber...ich konnte nichts tun", hauchte ich in sein Gesicht. Ich zog die Augenbrauen zusammen und sah in mit verzweifeltem Gesichtsausdruck an.
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Damon Salvatore

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BeitragThema: Re: Der Friedhof   Sa Mai 15 2010, 19:12

Verwirrt und bemüht meine Fassade aufrecht zu erhalten sah ich Katherine in ihre großen braunen Augen die mich entschuldigend und flehend ansahen. Sie hat gelogen. Sie hat mich allein gelassen... versuchte ich mich selbst daran zu erinnern, aber ihre Worte zogen mich in ihren Bann. Ich konnte nicht anders als ihr einen teil davon zu glauben - ich wollte es nicht anders. Meine Kehle war geschnürrt, als läge eine kalte Hand um sie herum und versuchte mir die notwendige Luft die ich zum überlegen brauchte verwehren wollen. Genau das gleiche Gefühl umfasste mein Herz, und ich spürte wie ich die Kontrolle über die Züge meines Gesichtes verlor und sie nun mit einem immer wieder leicht zukenden Lächeln ansah, während ich ihr meine Hand an die Wange legte und sie sanfst streichelte. "Nen mir den Grund." sagte ich fast befehlend, und sah ihr immer noch in ihre Augen.
All das Verlangen das ich all die Jahre lang hatte. All die Hoffnungen sie wieder zu finden und sie wieder in den Armen halten zu können und jetzt war in meinem Kopf alles wirr und ich wusste nicht mehr was ich denken sollte.
Auch wenn das Gefühl, dieses intensive Wissen mich immer wieder erinnerte das Katherine gefährlich war, dass ich ihr nicht glauben sollte, spürte ich wie meine Wut sich allmählich legte, schob sich mir wieder ein anders Bild vor die Augen. "Ich muss noch ein Versprechen einlösen." Ich wusste nicht ob ich es sagte weil ich mich selbst von ihr losreissen wollte weil ich gekränkt war und mich in meinem Stolz verletzt fühlte, oder weil ich Vicky nicht gehen lassen wollte.
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BeitragThema: Re: Der Friedhof   Sa Mai 15 2010, 19:55

Ich sah , wie seine Gesichtszüge ihm entglitten und seine wahren Gefühle durchsickerten. Er forderte eine Erklärung. Das war mir klar gewesen, aber als ich vorhin auf die beiden Vampire zugelaufen war, hatte ich nicht mehr daran gedacht. Ich ärgerte mich über mich selbst, dass ich nicht gewartet hatte, bis mir eine vernünftige und überzeugende Erklärung für mein Fortbleiben eigefallen war. Ein Grund muss her. Ein triftiger Grund.
"Müssen wir das echt jetzt besprechen? Können wir uns nicht einfach....freuen, dass wir wieder zusammen sind?" Ich blickte ihm immer noch tief in die Augen, als ich mit ruhiger Stimme fortfuhr: "Damon. Sieh mich an. Ich bin hier. Das ist alles was zählt. 145 Jahre waren wir voneinander getrennt. Und jetzt bin ich hier. Und das einzige, was du willst, was du spürst, ist das Verlangen danach, den Grund für all das zu erfahren?" Ich zog die Augenbrauen hoch. "Warum kannst du mir nicht einfach glauben?", fragte ich mit leicht flehender Stimme.
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BeitragThema: Re: Der Friedhof   Sa Mai 15 2010, 20:20

Sie sah mich immer noch an mit ihren großen und unschuldigen braunen Augen, von denen ich wusste das sie nicht halb so unschuldig waren wie sie mir vorzugeben versuchte und dennoch konnte ich nicht anders als sie weiter zu berühren und ihre Wnge zu streicheln und ihre Worte die sie sich von sich gab in mir aufzunehmen auch wenn mir von weit her eine Stimme zurief das ich mich vorsehen sollte. Das ich mich nicht von ihr verwirren lassen sollte, aber ihre Stimme - ich hatte sie so sehr vermisst, das ich nicht wusste wie ich mich dagegen wehren sollte und dieses Wissen verärgerte mich.
In Gedanken hatte ich mir schon alle Möglichkeiten zurecht gelegt wie ich mich hätte bei ihr für ihre Lüge revangieren können und jetzt waren ihre Worte wie Balsam für die Seele, obwohl sie mich wieder von der Wahrheit entfernten, denn allein das Wissen sie endlich hier zu haben, bei mir war so viel erfreulicher als alles andere.
Ich schloss meine Augen für einen Moment, denn so lange sie mich mit ihrem Blick gefangen hielt konnte ich nicht klar denken. Es war als würde ich mich in ihr verlieren, weil ich mich schon so lange nach ihr gesehnt hatte. "Ich spüre so einiges...", sagte ich nach einer Weile "und ich habe dich gesucht und als ich endlich glaubte dich gefunden zu haben - warst du nicht da." Und mit diesen Worten sah ich ihr wieder in ihr vollkommenes und perfektes Gesicht und wieder flakerte ein wenig Zorn in meinem Inneren auf, obwohl mein Blick sich längst auf ihre Lippen gelegt hatte die mich magisch anzogen.
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BeitragThema: Re: Der Friedhof   Sa Mai 15 2010, 20:35

Seine Worte hallten in mir wieder. Ich war nicht da gewesen. Ich hatte ihn enttäuscht, verletzt. Es wunderte mich, dass Damon seine Gefühle zeigte, zu ihnen stand. Das hatte ich in den letzten 145 Jahren immer weniger gesehen. Letztendlich garnicht mehr. Und jetzt war so klar, was er fühlte. Ich wollte ihm all seinen Schmerz, all seinen Verlust, nehmen, damit wir es endlich genießen konnten, wieder vereint zu sein. Ich spürte seine Hand auf meiner Wange, und es fühlte sich gut an. So unglaublich gut... Es muss doch etwas geben, was seine Gefühle für mich wieder hervorrufen konnte. So stark, wie damals... Und dann sah ich, wie sein Blick zu meinen Lippen wanderte. Ohne lange nachzudenken schlang ich meine Arme um seinen Hals und küsste ihn. Es war ein Kuss voller Leidenschaft, Wildheit und Unbändigkeit. Ich steckte all meine Kraft hinein, meine Macht, ganz darauf bedacht ihn wieder in meinen Bann zu ziehen. Und doch ließ ich auch die Gefühle zu, die mich überkamen.
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BeitragThema: Re: Der Friedhof   Sa Mai 15 2010, 20:56

Katherines Blick veränderte sich und auf einmal spürte ich ihre Arme, wie sie sich um meinen Nacken schlangen und mich näher zu sich zogen. Ich gab dem leichten Druck nach und im nächsten Moment traffen sich unsere Lippen. Die Lippen die ich mir all die Jahre vor Augen gehalten und niemals vergessen hatte. Die Lippen woran ich alle anderen gemessen hatte und niemand ihnen hatte das Wasser reichen können und es war gigantisch. Ich gab mich ihren Küssen hin, obwohl ich in mir etwas spürte was sich dagegen wehrte. Ich kämpfte dagegen an, ich wollte eine Antwort und bekam dafür was? Das was ich immer wollte. Im nächsten Moment umfasste ich ihre Tallie und zog sie an mich, ich küsste sie genauso intensiv und fordernd wie sie es tat, denn diese Küsse waren alles was ich jemals hatte wieder haben wollen.
"Katherine" brachte ich unter den Küssen hervor und drückte sie etwas von mir, auch wenn es schwieriger war als ich gedacht hatte. Sie hielt richtig an mir fest und ein Teil von mir tat das gleiche und so musste ich mich damit abfinden, das ich in der nächsten Sekunde wieder ihre warmen Lippen küsste und mich von dem Gefühl berauschen ließ was es mit sich brachte. Doch mit jeder Sekunde in der mein Verlangen nach ihr Wuchs, drängte sich etwas in meinem Kopf was ich hatte verdrängt. Es waren Annas Worte die mir nun in meinem Kopf entgegenschrieben, hysterisch und lachend und mit einem gewissen Ernst. Sie hat gewusst wo du bist. Doch du warst ihr egal. Du hast ihr nie etwas bedeutet! Augenblicklich ließ ich von Katherine ab und meine Hand griff reflexartig nach ihrem Hals.
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BeitragThema: Re: Der Friedhof   Sa Mai 15 2010, 21:16

Völlig überrumpelt von Damons plötzlichem Umschwung riss ich die Augen auf. Im nächsten Moment legte ich meine Finger um seine Hand und zog diese von meinem Hals. Ich nahm auch meine andere Hand und umfasste nun mit beiden Händen die eine, die um meinen Hals gelegen hatte. Ich war stärker als er, und das nutzte ich, um wieder näher an ihn heranzutreten.
"Das stimmt nicht. Und das weißt du auch.", raunte ich ihm mit hingebungsvoller Stimme ins Ohr. Dabei streiften meine Lippen seine Ohrmuschel. "Damon, das stimmt nicht", wiederholte ich. Ich atmete tief ein. "Was, Damon? Was lässt dich daran zweifeln, dass ich dich all die Jahre geliebt habe. Mich um dich gesorgt habe. Und über dein Leid getrauert habe?" Nur ein leises Flüstern, was seine Ohren kitzelte. Ein leises, zartes Flüstern.
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BeitragThema: Re: Der Friedhof   Sa Mai 15 2010, 21:42

Ich sah Katherines Überraschung in ihren Augen, als sie bemerkte was ich tat. Doch mein Griff ließ nicht locker, nur meine Atmung wurde schneller und fester, denn ich glaubte mein Inneres würde vor Zorn und Schmerz explodieren. Doch dann griffen ihre zarten Hände nach meiner und sie drückte meine Hand weg. Obwohl ich viel Kraft hinein setzte war sie stärker, sie befreite sich einfach von meinem Griff und wiederholte ein paar Mal die selben Worte.
"Damon, das stimmt nicht."
Ich invistierte immer noch meine Kraft in meine Hand, doch sie hielt mich einfach fest und flüsterte immer wieder an mein Ohr, und brachte mein inneres nur noch mehr in Unruhe. Sie stellte mir Fragen, doch dabei sollte sie mir Antworten geben. Sie sollte mir sagen wo sie war und warum sie mich warten ließ, warum sie mich all die Jahre einfach ignoriert hatte.
Ihr warmer Atem streifte meine Haut und ich genoss dieses Gefühl. Ich hatte es so sehr vermisst... ich hatte mich so sehr nach ihr gesehnt. Sie war hier und Anna musste sich getäuscht haben. Sie musst gelogen haben, doch warum konnte ich es nicht einfach glauben und vergessen.
Diesmal ließ ich locker und ich streichelte ihre Hand, umschloss sie mit meinen Fingern und führte sie zu meinen Lippen um sie zu küssen. "Ich wusste das du zu mir zurückkehrst.", sagte ich während sich ein Grinsen auf meine Lippen legte. "Ich wusste das du mich liebst." Diesmal sah ich ihr in die Augen, ich wollte jede Reaktion von ihr erfassen, jedes Detail das meine Bedenken vertreiben würde und mir endlich Frieden bringen würde -. doch irgendetwas war anders als sonst. Obwohl sie vor mir stand wollte ich wo anders sein, ich hatte noch etwas zu erledigen und so fragte ich sie wieder ernst "Wo bist du gewesen?"
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BeitragThema: Re: Der Friedhof   Sa Mai 15 2010, 21:53

"Ich wusste das du zu mir zurückkehrst....Ich wusste das du mich liebst" sagte er und in meine Augen trat Freude. Es war wahre Freude, denn ich hatte es geschafft ihn von meinen Gefühlen zu überzeugen. Doch das alles machte er mit seinen nächsten Worten zu nichte "Wo bist du gewesen?", fragte er wieder. Ich stöhnte. Scheinbar hatte es keinen Sinn ihn weiter hinzuhalten und wenn ich nicht bald einen guten Grund fand würde er sich von mir abwenden und verschwinden. Oder aber, er würde mich angreifen. Trotz seiner körperlichen Unterlegenheit.
"Scheinbar lässt du nicht locker... Versprichst du mir, nicht einfach fortzulaufen, wenn ich es dir erzähle?", ich blickte ihn flehend an. In meinem Kopf ratterten alle Zahnräder auf der verzweifelten Suche nach einer Lösung.
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BeitragThema: Re: Der Friedhof   Sa Mai 15 2010, 22:00

Katherine bat mich dazu ihr zu versprechen das ich nicht weggehen würde, wenn sie mir die Wahrheit erzählte und ich fragte mich warum sie das tat. Es musste einen Grund geben der sie annehmen ließ ich würde verschwinden, vermutlich weil ich wütend darüber sein würde, doch egal wie sehr ich mich auf sie und ihren Ausdruck konzentriere sah ich in ihr nur die Unschuld und das flehen das ich bei ihr bleiben würde und ich fragte mich ob es ehrlich war.
Ich zwang mich zu einem leichten Grinsen, auch wenn es mir in diesem Moment schwer fiel überhaupt etwas an mir unter Kontrolle zu bringen schaffte ich es. Ich brachte es sogar zustande ruhig und gelassen zu sprechen, auch wenn mich ihre Bitte wieder aufgewühlt hatte.
Ich verschränkte meine Arme vor der Brust und sah sie an.
"Das kommt drauf an, welchen Grund du hattest mich so lange warten zu lassen, Liebste."
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BeitragThema: Re: Der Friedhof   Sa Mai 15 2010, 22:46

Bei den Worten 'Liebste' musste ich innerlich Lächeln. Jedoch ließ ich nichts davon nach außen durchscheinen und blieb bei meinem unschuldigen, flehenden Anblick.
"Es ist alles... sehr kompliziert." Als er dazu nichts sagte, fuhr ich fort: "Damals, 1864, als alle Vampire in die Kirche gebracht und verbrannt wurden, war ich nicht unter ihnen. Wie du ja sicher schon gemerkt hast, konnte ich mich retten. Ich habe einen Wächter ansprechen und davon überzeugen können mich freizulassen. Als Gegenleistung versprach ich ihm, ihn zu verwandeln.
Bis dahin ging auch alles gut. Doch als ich noch in selbiger Nacht auf dem Weg zu dir war, wurde ich angegriffen...Verstehst du Damon? Ich wollte zu dir. Ich habe es versucht! Alles was ich wollte, wonach mein Körper sich nach diesem furchtbaren Ereignis sehnte, warst DU!" Nun hatte meine Stimme einen vollkommen flehenden Ton an sich und ich hoffte, dass es seinen Zweck bewirkte.
"Dieser Angreifer....er war ein Vampir. Ein mächtiger Vampir, und er war mindestens doppelt so alt wie ich. Er hat mich einfach gepackt und mit sich gerissen, als wäre ich eine Puppe! Und als wir schließlich angekommen waren, wo er mich hatte hinbringen wollen, war ich einfach nur verwirrt. Ich wusste nicht, was er von mir wollte, wer er war. Doch ohne mir auch nur den geringsten Hinweis darauf zu geben sperrte er mich in einen Keller, nahm mir meine Kette, und ließ mich dort mehrere Tage liegen.
Völlig ausgehungert und erschöpft blickte ich ihm entgegen, als er schließlich die Tür zum Keller öffnete und Tageslicht herein drang." Ich merkte, wie ich zu genau wurde, und nahm mir vor, die ganzen unwichtigen Handlungen wegzulassen.
"Jedenfalls....Dieser Kerl war ein Vampir der schlimmsten Sorte. Er behandelte mich wie Dreck, sowohl verbal, als auch körperlich. Er nutzte es voll aus, stärker als ich zu sein. Und alles, was ich tun konnte, war ihm zu gehorchen." Ich legte eine kurze Pause ein um Damons Reaktion zu beobachten.
"Er wollte, dass ich Sachen für ihn tat, die nicht im geringsten etwas mit mir zu tun hatten. Ich musste seine Drecksarbeit erledigen... Ein paar mal versuchte ich zu fliehen, doch er fand mich immer wieder und quälte mich auf die schlimmste Art und Weise. Bis ich wieder gehorsam war und meine Aufgaben erledigte..." Ich zuckte ein wenig zusammen um so zu tun, als seien die Erinnerungen daran zu schrecklich. Dass es eine ähnliche, allerdings nicht ganz so furchtbare, Situation wirklich gegeben hatte, half mir dabei, die Geschichte weiter zu spinnen.
"Doch irgendwann beging er einen Fehler. Er schickte mich zu jemanden, der erst kürzlich zum Vampir verwandelt worden war. Er sah keine Gefahr in dem neuen Vampir. Doch er hatte dabei nicht an dessen Kontakte gedacht. Der andere Vampir kannte viele mächtige und alte Vampire, und als ich ihm, ohne jede Hoffnung, nur mit ein bisschen Sehnsucht nacht Mitleid, von meinem traurigen Los erzählte, versprach er, mir zu helfen.
Und so kam es, dass ich nur wenige Tage später von diesen schrecklichen Qualen befreit wurde... Natürlich, sind meine Gedanken die ganze Zeit bei dir gewesen, Damon. Und auch als ich frei war, waren meine Gedanken bei niemand geringerem als dir.
Ich musste den Vampiren als Ausgleich noch einen Gefallen tun, doch sobald ich das getan hatte, bin ich hierher gekommen, Damon. Hierher... Zu dir." Ich zog die Augenbrauen zusammen und schaute ihm tief in seine eisblauen Augen. Ich legte allen Trauer, den ich aufbringen konnte, in meinen Blick und seufzte leise und herzzerreißend.
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BeitragThema: Re: Der Friedhof   So Mai 16 2010, 16:57

Katherine began zu erzählen und mit jedem Wort das ihre Lippen verließ verlor ich meine Beherschung und sah sie mit fassungslosem und unglaubwürdigen Ausdruck an. Ich gab meine Haltung auf und konnte meine Zünge nicht mehr kontrollieren, denn was sie mir zu erzählen hatte konnte ich einfach nicht fassen, nicht verstehen und mein Inneres brach wieder in ein Toben aus.
Sie hatte gelitten. Sie hatte all die Jahre lang furchtbar gelitten und dieser Bastard von einem Vampir hatte ihr das alles angetan. Er hatte sie eingesperrt und gequält und was wäre wenn sie nicht so klug gewesen wäre sich aus dieser Situation zu retten, wie lange hätte er dieses grauenvolle Spiel noch mit ihr getrieben?
Ich schüttelte nur verständnislos den Kopf und sah ihr in ihre traurigen und flehenden Augen. Es musste sie so viel Überwindung und Kraft kosten mir all das zu erzählen und ich hatte sie zu allem Überfluss auch noch so mies in Empfang genommen. Sie hatte an mich gedacht, jeden Tag und jede Nacht und sie wollte zu mir zurück und sobald sie des geschaft hatte war sie hieherher gekehrt. Zu mir und jetzt stand sie vor mir und musste mich anflehen ihr zu glauben, was mein Inneres nur noch mehr anstachelte da ich mich für mein Verhalten nicht zu entschuldigen wusste.
"Katherine...", flüsterte ich leise und legte ihr wieder meine Hand an ihre Wange. Ich streichelte sie so sanft und zärtlich, wie ich es in diesem Moment tun konnte und küsste sie dann sehnsüchtig auf ihre warmen Lippen und ließ die Erinnerungen an 1864 wieder aufleben, bevor mein Verstand anfing weiter zu arbeiten.
Augenblicklich ließ ich von Katherine ab. In diesem Moment fühlte ich mich stärker als in jeder Zeit davor, denn in mir brannte der Zorn und die Wut und ich fürchtete es nicht länger kontrollieren zu können. Jemand musste darüf büsen, jedemand WÜRDE dafür mit seiner Existenz zahlen müssen und dieser Jemand war dieser Mistkerl, dieser wiederliche Bastard der Katherine all die Jahre lang solche Qualen bereitet hatte und sie von mir fern gehalten hatte.
"Ich bring ihn um" sagte ich mit so ruhiger Stimme, das ich selbst nicht wusste wie ich es zu stande brachte den ich tobte immer noch vor Wut. Es wütete und flammte in mir, sodass ich glaubte meine Macht würde jeden Augenblick ins Leere schießen, doch stattdessen stand ich nur angespannt und gefasst vor Katherine und sah sie mit einem ernsten Ausdruck an, und versuchte das Gefühl was immer deutlicher wurde in den Hintergrund zu stellen. Denn auch wenn sie jetzt da war, konnte ich das Bild von Vicky nicht aus meinem Gedächtnis verbannen und ich wusste das ich sie aufhalten musste, denn sie war es, die ich jetzt bei mir haben wollte.
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BeitragThema: Re: Der Friedhof   So Mai 16 2010, 17:13

"Nein Damon", sagte ich zaghaft, als er mit ruhiger Stimme seine Morddrohung aussprach. "Nicht. Du würdest dich nur unnötig in Gefahr begeben und außerdem....ist er schon tot. Als ich sagte, dass die Vampire mich befreit haben, meinte ich damit, dass sie ihn erledigt haben. Auch ihnen hat nicht gefallen, was er mit mir gemacht hat." Ich schluchzte ein wenig. Ich musste ihn einfach bei mir behalten. Noch einmal verzog ich das Gesicht schmerzhaft, als würden mir die Erinnerungen noch heute wehtun. "Er hat bekommen, was er verdiente. Und du...verlass mich nicht. Nicht schon wieder, Damon." Von unten sah ich in seine Augen. Ich musste gerade eine ziemlich kümmerliche Figur abgeben, aber so sollte es auch sein. Nichts von meiner sonst so ausdrucksstarken Überlegenheit sollte jetzt noch zu sehen sein. Ich wollte einfach nur schwach wirken. Schwach, zerbrechlich und hilflos.
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BeitragThema: Re: Der Friedhof   So Mai 16 2010, 17:25

Katherine sagte mir das der Vampir tot sein und dieses Wissen beruhigte mich ein wenig. Dieser Abschaum hatte nichts anderes verdient und ich hoffte er hatte glitten als man ihn in erledigt hatte und er konnte von Glück reden, er konnte wirklich froh sein, dass nicht ich es war der ihn zwischen die Finger bekommen hatte, denn sonst hätte ich ihn so lange gefoltert bis er erbärmlich davon geschieden wäre.
Ich sah sie an, wie sie vor mir stand. Gebrochen und voller Trauer und Schmerz an die Erinnerung und ich konnte ihr all die Qual nicht abnehmen. Ich konnte sie nicht vergessen lassen und ich konnte nichts tun was es gut machen würde, dass ich nicht besser nach ihr gesucht hatte. Das ich sie nicht besser beschützt hatte und das ich ihr all dieses Leid hätte ersparen können.
Wütend biss ich wieder die Zähne zusammen und spürte das Pochen in den Muskeln, von der Wut über mich selbst und dann flehte sie, sie bittete mich bei ihr zu bleiben sie nicht allein zu lassen und obwohl ich wusste das ich was anderes tun wollte, konnte ich mich nicht von ihr abwenden. Nicht jetzt. Nach all dem was sie schreckliches durchlebt hatte, denn ich gab mir einen Teil der Schuld daran und das einzige was ich tun konnte um es zu begleichen, war bei ihr zu bleiben.
Wieder musste ich an Vicky denken und ich musste kurz aufknurren.
Dieses Mädchen hatte mich völlig um den Verstand gebracht. Sie hatte mich vergessen lassen, was all die Jahre lang mein Ziel und mein Wunsch war und meine Sehnsüchte. Ich hatte sie in mein Leben gelassen und ich gab ihr den Ring, den ich für Katherine aufgehoben hatte. Ich hatte sie gebeten bei mir zu bleiben, weil mich ihr Dasein erfreute, mich glücklich machte und berauschte und jetzt wusste ich das sie gehen würde. Auch sie hatte mir gesagt sie würde bei mir bleiben und dann ist sie geflüchtet um mich bei Katherine zu lassen - obwohl ich mich hier nicht mehr so fühlte wie ich mich fühlen sollte.
Ich trat einen Schritt näher an Katherine heran und legte ihr meine Arm um sie. Ich drückte sie sanft an mich und streichelte ihr durch ihr weiches langes Haar. "Ich lass dich nicht allein...", sagte ich leise und blickte in die Ferne, in die Dunkelheit. "Wo kann ich dich hinbringen? Du solltest dich ausruhen."
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BeitragThema: Re: Der Friedhof   So Mai 16 2010, 18:15

Als Damon mich an sich zog und in seine Arme schloss, wusste ich, dass er mir gehörte. Ich hatte ihn von meinem Leid überzeugen können und sein Herz berührt. Doch in seinen Augen hatte ich einen unterdrückten Widerspruch gesehen. Es war nicht das, was er wollte. Zumindest nicht nur. Er empfand doch tatsächlich etwas ernstes für diese kleine, widerwärtige Neu-Vampirin. Ohne sie wirklich zu kennen, hasste ich sie jetzt schon. Denn das einzige was für mich zählte, war, dass sie eine Konkurrenz war. Und Damons Reaktion nach zu urteilen eine ernstzunehmende.
Ich schlang meine Arme um Damons Taille und atmete tief ein. Sog seinen Duft in mich auf. "Du riechst so gut....Das habe ich vermisst", nuschelte ich in sein Hemd, an dem ich mit dem Kopf lehnte. Und dann ging ich auf seine Frage ein. "Es ist mir egal. Hauptsache du bist bei mir..." Und es war mir wirklich egal, denn das einzige, was jetzt zählte, war, ihn bei mir zu behalten...
Außerdem kannte ich mich in dem neuen Mystic Falls ja angeblich nicht aus. Und diesen Anschein wollte ich auch beibehalten.
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BeitragThema: Re: Der Friedhof   Mo Mai 17 2010, 14:47

Katherine schloss mich in ihre Arme und ich verzog meine Lippen zu einem Lächeln, auch wenn ich den Drang Vicky hinterher zu gehen und sie zu finden unterdrücken musste. Ich hatte Katherine nicht gut genug gesucht und deswegen hatte sie all die Jahre gelitten, also konnte ich jetzt nicht von ihr. Ich konnte sie nicht verlassen auch wenn ich früher glaubte, sie wieder in meinen Armen zu halten wäre alles was mein Wesen erfüllen würde und jetzt wo ich sie hatte, war nur ein Teil von mir zu frieden und der andere sehnte sich nach etwas anderem.
Ich überlegte wo ich mit Katherine am besten hingehen konnte. Wir brauchten einen Unterschlupf, und die Pension kam dafür nicht in Frage. Auf keinen Fall sollte mein Bruder von ihr wissen, jetzt noch nicht. Doch der Zeitpunkt würde sicher noch kommen. Wir konnten auch nicht einfach durch die Stadt spazieren, die Ähnlichkeit zu Elena war einfach zu groß. Sie waren sich äußerlich völlig gleich und dies erschwerte die ganze Situation.
Ich streichelte ihr wieder durch ihr weiches Haar und sah in ihr perfektes Gesicht. In Gedanken versuchte ich mir etwas auszudenken, außerdem brauchte ich einen Plan wie ich am besten einen Moment für mich bekommen könnte um mich auf die Suche nach Vicky zu machen, doch Katherine würde sicher nicht so leicht von mir loslassen. Im nächsten Moment grinste ich sie an und streichelte ihr über ihre Wange und beugte mich zu ihr vor um ihre Lippen sanft zu berühren. "Ich lasse dich nicht allein Liebste... jetzt wo wir wieder zusammen sind, gehört uns die Ewigkeit.", flüsterte ich leise an ihr Ohr und grinste dabei weiterhin. "Wir brauchen einen Ort wo wir unentdeckt bleiben können, wo uns niemand finden kann, also nehmen wir vorerst das Hotel."
Als ich ans Hotel dachte muss ich in unwillkürlich auch an Vicky denken. Ich hatte sie nach ihrer Verwandlung dort hin gebracht und dort hin würde ich jetzt auch Katherine bringen. Irgendwie war dieser Gedanke absurd, doch in diesem Moment hatte ich keine andere Idee. Ich zog meine Lederjacke aus und legte sie um Katherines Schultern zog dann meine Sonnenbrille hervor. Sie würde ihr zwar etwas zu groß sein, aber es würde ihren Dienst tun, außerdem war das Hotel ein wenig abseits, ich würde sie schon hinein bringen.

wechsel nach: Wohnbereich / Kaths Zimmer
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BeitragThema: Re: Der Friedhof   Mi Mai 26 2010, 20:49

Wechsel Straßen

Nach einigen Minuten kamen wir am Friedhof an, immer noch hielt ich Vickys Hand. Ich glaubte das es ihr gut tat, zumindest war es bei mir so also warum sollte es ihr dann nicht auch so gehen. Ich hatte ein Grinsen auf den Lippen, als ich zu ihr sah und den Geruch von Menschenblut vernahm. Es war zwar noch weit von uns entfernt, doch meine Eckzähne schmerzten bereits und zeigten mir deutlich das meine letzte Mahlzeit schon längst fällig war.
Dennoch ging mir Vickys Blick vorher nicht aus dem Kopf. Sie hatte den dreien so sehnsüchtig nachgesehen, und da wurde mir auch klar warum. Sie hatte selbst beinahe eine Familie gehabt, auch wenn das mit dem Vater so eine Sache war - ihr Baby hatte ich getötet. Ein schlechtes Gewissen machte sich in mir breit und ich versuchte es mit aller Anstrengung zu verdrängen, denn ich hasste dieses Gefühl und ich hatte es auch sonst nie zugelassen.
Doch der Geruch von den Menschen lenkte mich ein wenig ab und ich ließ es zu das meine Natur Oberhand gewann. Ich sah wieder zu Vicky und hob leicht eine Augenbraue. "Na, wollen wir teilen?
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BeitragThema: Re: Der Friedhof   Mi Mai 26 2010, 21:38

Kaum das wir den Friedhof betraten, sah ich Damon an, das er einen Geruch in der Nase hatte.
Ich konnte ihm förmlich ansehen, das er Durst hatte.
„Na, wollen wir teilen?“, fragte er und ich musste ihn anlächeln.
„Nicht, wenn ich ihn zu erst bekomme!“
Obwohl ich immer noch Damons Hand hielt lief ich los, direkt in die Richtung, aus der dieser köstliche Geruch kam.
Erst als ich eine junge Frau sah blieb ich stehen, und dachte über die Worte nach, die ich zuvor zu meinem Begleiter gesagt hatte. Vor kurzem war ich einer von ihnen und nun spielte ich mit ihrem Leben!
Mein Blick lag auf der hübschen, jungen Frau, die sich um ein Grab kümmerte. Sie roch wirklich verlockend!
Doch ich versuchte gegen das Gefühl an zu kämpfen. Es muss nicht unbedingt sein! Du hast erst von Damon getrunken!
Ich ließ seine Hand los. „Lass es dir schmecken!“, wisperte ich leise, wobei mein Blick immer noch starr auf sie gerichtet war.

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Damon Salvatore

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BeitragThema: Re: Der Friedhof   Mi Mai 26 2010, 21:55

„Nicht, wenn ich ihn zu erst bekomme!“, sagte Vicky und schon rannte sie auch los, mit mir an ihrer Hand und ich folgte ihr. Immr noch mit einem Grinsen blieben wir stehen, nicht weit davon entfernt kniete eine Frau vor dem Grabstein und betrauerte die Person die darunter lag. Mir war es völlig egal, doch Vicky schien es mitzunehmen. Ich entschloss mich dazu es zu ignorieren und ich sog ihren Durft ein, hörte das Schlagen ihres Herzens und konnte mir dadurch ihr pochendes Blut umso besser vorstellen. Mit der Zunge glitt ich über meine Eckzähne und grinste, als Vicky meine Hond losließ und meinte ich solle es mir schmecken lassen. Im nächsten Moment befand ich mich auch schon hinter der Frau und rammte ihr meine Zähne in die Halsschlagader. Sofort ergoss sich ihr warmes Blut in meinem Mund und floss meine Kehle hinab, während mich der Rausch des Blutes zufriedenstellte. Ich trank noch ein wenig, bevor ich von ihr abließ, mir das Blut wegwischte und anschließend in Vickys Richtung sah. "Komm... sie schmeckt wirklich gut."
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Vicky Donovan
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BeitragThema: Re: Der Friedhof   Mi Mai 26 2010, 22:22

Mein Blick klebte förmlich an der Szenerie, als Damon seine Zähne in ihr Hals stieß. Genau in dem Augenblick fasste ich an meinem.
Nach einiger Zeit ließ Damon von ihr ab, und bat mir an von ihr zu trinken. Doch in der zwischen Zeit hatten meine Augen was anderes erfasst. Ein kleines Eichhörnchen huschte über dem Baum, unter dem ich stand.
Doch als ich Damons Blick auf mir spürte, sah ich ihn wieder an und winkte ab. In der tat verspürte ich keinen großen Drang, eine Zähne in die bereits vorhandene Wunde zu stoßen- Auch wenn ihr Blut so köst...
Ich würde mich nicht jedes mal davor wehren können. Blut brauchte ich nun mal zum leben.
„Lösch ihre Erinnerungen, und dann las sie gehen!“, sagte ich ernst.
Mein Blick wanderte kurz zu der kleinen Blutenden wunde. Geistesabwesend leckte ich mir über meine Lippen.
Doch dann musste ich wieder an Matty denken, und Jeremy! Das ich sie morgen wieder sehen würde. Das ich mich beherrschen musste, um nicht aufzufallen. Und das es hier um die beiden Jungs ging, die ich liebte.
Mit einer einzigen schnellen Bewegung stand ich neben Damon und stieß meine Zähne in die Wunde. Nach zwei kräftigen Schlücken ließ ich von ihr ab.

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BeitragThema: Re: Der Friedhof   Mi Mai 26 2010, 22:46

Ich sah ihr an wie sehr sie gegen den Drang ihr Blut zu trinken kämpfte, doch letztendlich ließ sie es geschehen und befand sich in sekundenschnelle an meiner Seite und stieß ihre Zähne in das Fleisch der Frau. Sie genoss es zwar nicht wirklich, doch sie trank und ich wusste das es ihr gut tun würde, und so legte sich wieder ein Grinsen auf meine Lippen während ich wartete das sie von ihr abließ. Anschließend sah ich der Frau tief in die Augen, erzählte ihr woran sie sich erinnern sollte und woran nicht und dann ging ich voran, dicht gefolgt von Vicky an eine Stelle wo wir wieder alleine waren.
"Du machst dir zu viele Gedanken. Das ist nicht gut. Wärst du ein Mensch würd ich dir sagen davon bekommst gute Falten." Ich musste wieder Grinsen doch ich sah ernst zu ihr. Sie sollte wirklich nicht alles so eng sehen, das Leben genießen, was anderes hatten wir nicht. Ich pass auf deine zwei 'Lieblinge' schon auf. Ich war mir nicht sicher ob es gut war ihr diese Gedanken mitzuteilen, doch als ich es getan hatte war es auch schon zu spät. Dennoch hoffte ich das sie die gute Absicht darin bemerken würde.
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BeitragThema: Re: Der Friedhof   Do Mai 27 2010, 06:33

Er hatte ja solch ein recht! Und ich hatte mich für dieses Leben entschieden - genau in der Sekunde, wo ich es zu gelassen hatte Jeremys Blut zu trinken. Bei dem Gedanken umhüllte mich eine wohlige wärme. Auch wenn er sich nicht mehr dran erinnern könnte, war es ihm wichtig gewesen, das ich überlebte. Und wollte ich wirklich das ich mich jeden Tag quälte?
Ich warf einen kurzen Seitenblick zu Damon. Er war immer optimistisch und ging fröhlich durch das Leben. Vielleicht würde mir das auch irgendwann gelingen.
"Ich war bis vor kurzem einer von ihnen."
Ich erlaubte mir noch einen schnellen Blick über die Schulter, doch die junge Frau trauerte weiter, und konnte sich nicht daran erinnern, was eben geschehen war.
"Warum hast du mir nie das Gedächnis gelöscht? Warum hast du Riskiert das ich es Elena gesagt habe?", fragend Blickte zu Damon, während wir weiter über den Friedhof gingen.
Ob Elena ihn überhaupt angesprochen hatte?. Nach meinem ersten unfreiwilligen zusammentreff mit Damon ging einfach alles so unglaublich schnell! Und jetzt war ich ein Vampir!
Ob es anders gekommen wäre, wenn ich ihn gemieden hätte?
Nach kurzer Zeit griff ich wieder nach seiner Hand.
Als ich seine Gedanken hörte, musste ich lächeln. "Danke. Es ist wohl nicht unbedingt einfach für dich, auf Jeremy aufzupassen. Ich weiß das sehr zu schätzen!"
Ich fragte mich, ob er darauf aufpassen wollte, das ich die beiden nicht angriff.

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BeitragThema: Re: Der Friedhof   Do Mai 27 2010, 22:15

Vicky schien wieder zu grübeln und ich ließ sie. Ich wollte sie nicht ständig daran erinnern dass sie sich zu viele Gedanken macht, vielleicht würde sie das irgendwann von selbst merken und intuativ handeln. Wir gingen langsam weiter und Vicky sah zurück zu der Frau, bevor sie sich an mich wandte.
"Warum hast du mir nie das Gedächnis gelöscht? Warum hast du riskiert das ich es Elena gesagt habe?"
Fragend ließ ich meinen Blick zu Vicky schweifen und zuckte kurz mit den Schultern, während ein Grinsen sich auf meinen Lippen breit machte. Ich wog ab was ich ihr am besten antworten sollte und was wohl zu einer Überreaktion führen würde, da das Thema sicherlich heikel war, auch wenn es in meinen Augen nicht ganz so eng gesehen wurde. Ich könnte ihr sagen das ich es getan habe genau aus dem Grund das sie es Elena sagt, denn diese würde zu meinem Bruder laufen und alles würde ein perfektes Bild ergeben, wenn sie sich alle wieder gegen mich verschworen hätten. Bei dem Gedanken musste ich weiter grinsen.
"Ich wollte das du dich an mich erinnerst.", gab ich nach einer Weile zu. Es war die Wahrheit, doch warum es so war ließ ich aus. Nun konnte sie sich selbst auswählen wieso. Ob ich damit jemanden reizen wollte, oder ob ich es tat weil ich wirklich wollte das sie sich an mich erinnerte, weil ich sie vielleicht schon damals interessanter fand als die anderen.
Dann schnappte ich einen Gedanken von ihr auf und sah wieder nach vorne, während ich langsam weiterging und spürte wie Vicky wieder meine Hand umfasste. Nach einer Weile antwortete ich auf ihre Gedanken, ohne weiter großen Wert darauf zu legen. "Nein hat sie nicht, Elena ist ja zu beschäftigt mit meinem Bruder, als das sie sich darum kümmern würde was ich anstelle und was nicht." Und als Vicky sich dann bedankte das ich auf ihre zwei Jungs aufpassen würde, sah ich sie aus den Augenwinkeln an. "Auch wenn er ganz nett ist, ich tu es nicht für ihn, sondern für dich. Und du kannst dich auf mich verlassen."
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