Zwei Rivalen, zwei Brüder, eine Liebe! Der unerbittliche Kampf für die große Liebe
 
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 Der Friedhof

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Vicky Donovan
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BeitragThema: Der Friedhof   Do Mai 06 2010, 20:55


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BeitragThema: Re: Der Friedhof   Fr Mai 14 2010, 17:51

Wechsel von: Mystic Falls / Grills

Genervt und gelangweilt ging ich den gekiesten Weg entlang und versuchte eine Menschenseele auf dem riesiegen Friedhof ausfindig zu machen, doch anscheinend war er leer, denn anscheinend hielt es niemand für nötig den Verstorbenen einen Besuch abzustatten. Bei meinem Gedanken grinste ich, denn eigentlich wollte ich ruhe und einen klaren Gedanken finden, denn seit ich mit Vicky in der Gruft war, war dies nicht mehr allzu gut möglich. Ich erkannte mich manchmal selbst nicht mehr, ich war völlig von sinnen und ich hatte schon lange nicht mehr richtig auf den Putz gehauen.
Ich belekte meine Eckzähne. Auf dem Weg zum Friedhof war ich einem jungen Mädchen begegnet, sie hatte mich angesprochen ob ich Feuer für ihre Zigarette hätte. Anscheinend hatte man ihr nicht beigebracht fremde Männer auf der Straße lieber nicht anzusprechen, denn kurz darauf hatte ich von ihrem Blut getrunken und meinen Hunger gestillt und ich musste zugeben das sie wirklich gut geschmeckt hatte. Außerdem hatte ich sie nicht nur vergessen lassen das sie mir begegnet war, sondern auch das sie Interesse am rauchen hatte.
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Vicky Donovan
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BeitragThema: Re: Der Friedhof   Fr Mai 14 2010, 18:18

Wechsel von: Mystic Falls / Hotel / Gänge/Flure

Was für eine wunderbare Stille!, dachte ich, als ich durch das riesige Tor ging. Meine Trauer hatte mich hier her getrieben.
Die Begegnung mit dem Mädchen, das nicht normal wirkte, hatte mich zwar erst geschockt, aber genau so schnell war es wieder vergessen.
Kurz hatte ich daran gedacht, sie abends zu besuchen, während sie in ihrem warmen, kuschelweichen Bett schlief.
Der Wind pfiff um die Grabstein, und es war kalt, obwohl die Sonne hoch am Himmel stand, und mir ins Gesicht schien.
Es brannte leicht in den Augen.
Ich ging den Weg entlang, und hörte die Kieselsteine unter meinen Schuhen.
Nach einiger Zeit kam ich an einer großen Statue vorbei – einem totes Engel!
Beinahe hatte ich ironisch aufgelacht, als ich davor stehen blieb.
Vielleicht werde ich in ein paar Jahrzehnten hier her kommen, um die Gräber von Matt und Jeremy zu besuchen, dieser Gedanke ließ mich schwer schlucken.

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BeitragThema: Re: Der Friedhof   Fr Mai 14 2010, 18:44

Ich überlegte gerade was ich anstellen könnte um mir die Langweile zu vertreiben und ob ich nicht vielleicht nach meinem Bruder suchen um ihm das Leben schwerer zu machen sollte, als ich etwas anderes hörte. Ich blieb stehen und sendete meine Kraft aus und kurz darauf traf ich auf etwas. Ein Grinsen legte sich auf meine Lippen und in der nächsten Sekunde stand ich hinter ihr. Sie war zu vertief in ihre Gedanken, als das sie mich hätte hören können, also hörte ich ihr noch eine Weile zu. Sie stand nur da und betrachtete die Gräber, während sie an ihren Bruder und Jeremy dachte.
"Wie sollte es denn sonst sein?", fragte ich sie und hob eine Augenbraue. "Natürlich könntest du sie verwandeln...."
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BeitragThema: Re: Der Friedhof   Fr Mai 14 2010, 18:57

Ich zuckte nicht zusammen, als ich die Stimme hinter mir hörte. Ich bewegte mich einen Millimeter, auch wenn ich ihn nicht kommen hörte. Zu sehr war ich in meinen Gedanken vertieft.
Ich wusste nicht, wie ich deuten sollte, was Damon sagte.
Und ebenso wusste ich nicht, wie ich darauf reagieren sollte. Eine ganze Weile starrte ich noch weiter zu dem Engel, der mich so faszinierte.
Beinahe dachte ich, Damon würde wieder gehen, weil ich kein bisschen auf ihn reagierte. Obwohl mein Körper das sehr wohl tat. Mein Körper sehnte sich nach seinem, doch ich versuchte mein verlangen zu zügeln.
Nach einer kleinen Ewigkeit gab ich meine Haltung auf, sah aber weiter zu der Statur.
„Verwandeln!“, sagte ich ironisch. „Soll ich auch ihr Leben beenden, so wie du es bei mir gemacht hast. Ohne mit der Wimper zu zucken!“

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BeitragThema: Re: Der Friedhof   Fr Mai 14 2010, 19:03

Vicky bewegte sich nicht sondern starrte eine halbe Ewigkeit die Statue an, während ich wenige Meter hinter ihr stand und die Arme verschränkte. Ich war zwar genervt aber geduldig, was mich immer noch irgendwie überraschte, denn es war so gar nicht meine Art. Doch als ich nach einer Weile ihre Stimme hörte, zuckte ein kurzes Lächeln auf meinen Lippen, doch aber gleich wieder erlosch nachdem sie weitersprach.
Ich verdrehte die Augen und ging ein paar Schritte weiter um mir die Grabsteine anzusehen. Eigentlich interessierten sie mich nicht das Mindeste, doch ich wollte nicht erneut unüberlegt handeln oder gleich unfreundlich erscheinen, denn mein Inneres freute sich sie wieder zu sehen. Zu gern wäre ich zu ihr gegangen und hätte sie geküsst, sie an mich gedrückt und mir genommen wonach ich verlangte, doch stattdessen blieb ich immer noch weit genug von ihr entfernt stehen und sah auf die Aufschrit des Grabsteins.
"Wie lange willst du mir das jetzt vorhalten?", fragte ich und ging zum nächsten. "Du kannst sie ja fragen ob sie die Ewigkeit mit dir teilen möchten." Da erinnerte ich mich wieder an mein Angebot das ich ihr gemacht hatte und ich hoffte das sie nicht wirklich auf die Idee käme meinen geradigen Vorschlag in die Tat umzusetzen, denn ich hoffte immer noch das sie bei mir bleiben würde.
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BeitragThema: Re: Der Friedhof   Fr Mai 14 2010, 19:25

"Wie lange willst du mir das jetzt vorhalten?", sagte Damon und ging weiter.
Mit meinem Blick verfolgte ich ihn.
Ich ging auf seine Frage nicht ein, weil mich seine nächsten Worte wütend machten. Vielleicht wollte er mir damit nur helfen, doch ich konnte es nicht verantworten. Ich wollte bloß das es ihnen gut ging! Sie sollten ein normales Leben leben, ohne all dieses fürchterliche Wissen zu haben, das es auf der Welt auch fürchterliche Kreaturen gab. Kreaturen wie mich, oder Damon!
Da fiel mir ein, worüber ich mir in meinem Unterbewusst sein die ganze Zeit Gedanken gemacht hatte.
„Wenn du von den Menschen trinkst, gibt es da eine Möglichkeit, sie das vergessen zu lassen?“, wechselte ich nun das Thema, und stellte somit endlich die Frage, die mich interessierte, seit ich von dem heißen Zimmertypen getrunken hatte.
Nun folgte ich Damon. Kurz hinter ihm blieb ich stehen.
„Wo ist dein Versprechen das du mir alles zeigst, was ich brauche um auf eigenen Beinen stehen zu können?“

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BeitragThema: Re: Der Friedhof   Fr Mai 14 2010, 21:02

„Wo ist dein Versprechen das du mir alles zeigst, was ich brauche um auf eigenen Beinen stehen zu können?“ Vicky stand nun hinter mir und ein Grinsen lag auf meinen Lippen, bevor ich ihr antwortete. "Ich möchte dich daran erinnern das DU die jenige warst, die gegangen war nicht ich." Ich ging weiter und hörte Vickys Schritte die mir folgten, bis ich ein paar Meter weiter vor einem weiteren Grabstein stehen blieb. "Du musst ihren Geist erfassen... in ihr Bewusstsein eindringen und ihnen einreden was sie denken sollen.", sagte ich nach einer Weile und atmete einmal durch. "Am besten geht es bei nicht sonderlich willensstraken Personen und du musst vorsichtig sein und dich ran tasten, manche Personen kenn ein bestimmtes Kraut um sich gegen manipulative Einflösse von Vampiren zu schützen."
Ich würde mein Versprechen halten, das hatte ich bis jetzt immer. Also würde ich ihr so gut es ging alles beibringen was ich könnte, damit sie dann ihr eigenes Dasein führen könnte. Zwar war da ein Gefühl was sich bei diesem Gedanken verstärkte und es gefiel mir nicht, dennoch kämpfte ich dagegen an und schob es in ein hinteres Eck um mich nicht weiter damit befassen zu müssen.
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BeitragThema: Re: Der Friedhof   Fr Mai 14 2010, 21:26

Wieder folgte ich ihm, als er weiter ging. Ich fragte mich, ob es ihm Spaß machte, und er nicht einfach mal stehen bleiben konnte.
„Ja du hast recht. Ich bin gegangen. Das war nicht nett von mir!“, ich schwieg einen Augenblick.
Ob ich ihm von meinem Unfall erzählen sollte?
„Es war unklug von mir gewesen weg zu gehen. Ich wollte etwas frische Luft schnappen. Doch dann wurde ich von diesem Auto angefahren. Da war überall dieses Blut, aber meine Wunden sind schnell geheilt. Ich hoffe sie haben kein Verdacht geschöpft, als ich einfach nach dem Unfall weg gegangen bin.“
Für einen Augenblick dachte ich an Christians geschockten Gesichtsausdruck, und an mein vorigen Zusammenprall mit Tyler!
Als Damon mir erklärte, wie das mit der Manipulation funktionierte legte sich ein grinsen auf meine Lippen!
Doch genau so schnell schüttelte ich den Kopf, um den Gedanken abzuschütteln, der so eben in meinem Kopf Gestalt annahm.
„Ich sollte das mal ausprobieren.“, flüsterte ich.

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BeitragThema: Re: Der Friedhof   Fr Mai 14 2010, 21:50

Immer noch mit dem Rücken zu Vicky gewandt hörte ich zu was sie mir zu sagen hatte. Sie erzählte von ihrem kleinen Ausflug udn das sie einen Unfall hatte, was nicht weiter schlimm gewesen wäre, denn uns konnte so schnell nichts passieren was mich beunruhigte war das andere. Jemand hatte sie gesehen und dieser jemand, diese beiden Personen könnten nun ihre Spinnerei überall rumerzählen und dieser Gedanke gefiel mir nicht. Ganz und gar nicht. Meine Kiefermuskeln spannten sich an und mein Blick wurde ernst, währen dich immer noch auf den Grabstein starrte.
Noch während ich an die Konsequenzen dachte vernahm ich die Namen der beiden Personen aus Vickys Gedanken. Tyler. Ausgerechnet der größte Vollidiot dem ich je begegnet war und dann auch noch dieser Neuling der sich mir freundlicherweise vorgestellt hatte als ich im Grills gewesen war.
Ich drehte mich zu Vicky und sah sie an.
"Da lass ich dich mal aus den Augen und schon machst du Mist. Du musst vorsichtiger sein wenn du nicht willst das sie die Lynchjustiz an dir vollüben."
Vicky meinte das sie das mit der Gedankenmanipulation mal ausprobieren wollte und das wäre wohl wirklich das beste. Je schneller sie lernen würde damit umzugehen desto weniger Probleme würden auf uns alle zurückkommen. Außerdem sollten wir uns auch um diese zwei Kerle kümmern, bevor die irgend einen Scheiß verzapften.
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BeitragThema: Re: Der Friedhof   Fr Mai 14 2010, 22:05

Es war nur natürlich, das Damon das gar nicht gefiel. Und schon bereute ich es, ihm erzählt zu haben – nur daran gedacht zu haben!
Was hätte ich tun sollen? Liegen bleiben? Warten bis sie mich ins Krankenhaus gebracht hatten? Wahrscheinlich waren meine Worte gegenüber Tyler schon schlimm genug gewesen. Aber er hat es nicht anders verdient!
Nun trat ich näher zu ihm, legte meine Hand wieder auf seine Brust – blickte in seine dunklen Augen. Mein Herz schlug schneller, und mir wurde etwas mulmig. Wir hätten unsere Zeit nicht mit sinnlosen Sex verplempern sollten, sondern wir hätten sie lehrreich nutzen sollten!
„Fürchtest du den Tod, Damon?“, fragte ich ihn, während ich mein Körper nun näher an seinen presste.
„Du hast mich dazu gebracht keine Angst davor zu haben! Wenn sie mich umbringen sollten, dann sollen sie das tun!“. Ich flüsterte meine Worte leise.
Mir war allerdings bewusst, das es hier nicht nur um mich ging, sondern auch um Damon und Stefan.
Ich zog leicht meine Lippen zurück, als ich an ihn und Elena dachte.
„Aber nur zu gerne, würde ich Tyler einen Besuch abstatten.“

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BeitragThema: Re: Der Friedhof   Fr Mai 14 2010, 22:26

Vicky trat zu mir und sobald ihr Körper meinem Nah genug war spürte ich wie sich etwas in mir wieder veränerte. Es fühlte sich so gut an und am liebsten hätte ich sie wieder an mich gerissen, doch da legte sie mir ihre Hand auf die Brust und sah mich an. Ihr Blick traf den meinen und wir sahen uns an, bevor sie weitersprach.
„Fürchtest du den Tod, Damon?"
Ich sah sie etwas überrascht an, bevor sie mir von ihrer Ansicht erzählte und letztendlich meinte sie würde Tyler nur zu gern einen Besuch abstatten. Der Kerl hatte sie wirklich verärgert und es gefiel mir nicht. Am liebsten hätte ICH ihm einen Besuch abgestattet, doch vermutlich hätte er diesen nicht überlebt, also würde ich sie tun lassen, wenn sie es für richtig hielt und letztendlich kam ich zurück auf ihre Frage.
"Sagen wir es so. Ich hab noch einiges zu erledigen bevor ich von hier verschwinde", sagte ich knapp und sah auf ihre Hand hinab, die sich immer noch auf meiner Brust befand. Ich dachte an den Ring den ich ihr hatte gegeben und was wohl gewesen wäre wenn ich ihn nicht erwähnt oder ihr gegeben hätte. Vermutlich wäre sie damals nicht weggerannt und ich hätte sie noch für eine Weile für mich behalten können, doch im selben Moment schüttelte ich den Gedanken wieder ab.
"Noch irgendwelche Fragen? Ich hab ein Versprechen einzulösen.", als ich dies sagte fielen mir wieder Vickys letzten Gedanken ein und ich musste unwillkürlich grinsen. "Und sag nicht, es hätte dir nicht gefallen." fügte ich mit einem breiten Grinsen hinzu, während ich meinen Blick auf ihr ruhen ließ.
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BeitragThema: Re: Der Friedhof   Fr Mai 14 2010, 23:02

Katherine!, schoss es mir gleich durch den Kopf, als er meinte, es hätte hier noch einiges zu erledigen. Doch bevor er meine Gedanken wieder lesen konnte, baute ich eine Art Mauer um meine Gedanken.
Aber mir war durch aus Bewusst, das Damon sie damit gemeint haben muss. Diese Frau, die Elena zum verwechseln ähnlich war. Doch das war Elenas Leben, und nicht meins. Mich interessierte nur, dass Jer keine leibliche Familie mehr hatte.
Nun ließ ich von Damon ab, und ging ein paar Schritte weiter. Blieb an einem Grab stehen, auf dessen Stein ein kleiner Teddy hockte.
„Du solltest sie dir aus dem Kopf schlagen.“, sagte ich, während ich feststellen musste, das das kleine Mädchen mal gerade 5 Jahre alt wurde.
Langsam hockte ich mich herunter, und vergrub meine Hand in der nassen Erde. Ich konzentrierte mich auf dieses Gefühl, während ich meine Augen schloss. Vor meinen inneren Augen zeichnete sich deutlich das Bild von Damon ab. Nun lag meine Konzentration allein auf ihn. Ich spürte nicht mehr die Erde, die ich knetete, sondern bildete mir ein das es seine Haut war.
Mir werden im laufe der Zeit sicher noch Sachen einfallen, die du mir beibringen musst!

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BeitragThema: Re: Der Friedhof   Fr Mai 14 2010, 23:12

Ich beobachtete wie Vicky sich einem Grab zu wandte wo ein Plüschtier drauf lag. Sie kniete sich hin und dachte nach, während ich wenige Schritte von ihr entfernt stehen blieb. Ohne weitere Worte ließ ich sie nach denken, als ich plötzlich ihre Stimme in meinem Kopf hörte und kurz darauf grinsen musste. Ich ging näher und blieb an ihrer Seite stehen, während ich einen Blick auf das Grabstein war. Ein Kind. Hätte nicht sein müssen, aber mein Gott. Ich verdrehte die Augen und war einen weiteren Blick auf das Plüschtier was daneben lag - als ob es jetzt noch was damit anfangen konnte.
Ich wandte mich ab und sah nun hinunter zu Vicky, die immer noch mit ihren Fingern in der Erde rumwurschtelte, während ich sie mit einem schiefen Grinsen ansah. "Möchtest du Türmchen bauen? Oder Kuchen?" Dann kniete ich mich zu ihr und griff nach ihrer Hand. Sie war dreckig, da die Erde leicht feucht war und der Dreck klebte an ihren schlanken Fingern. Mein Griff wurde etwas fester und ich ließ sie nicht los während ich sprach. "Und noch was... wage es nicht wieder von Katherine zu reden. Ich warne dich."
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BeitragThema: Re: Der Friedhof   Fr Mai 14 2010, 23:33

Er griff nach meiner Hand, und ich ließ mich von ihm auf die Beine ziehen! Wahrscheinlich hatte er nicht mal mit bekommen, das ich ihm meine Gedanken zu gesendet hatte! Das ich mich entschieden hatte, mein jämmerliches Dasein mit ihm zu verbringen, obwohl die Alternativen, die sich mit boten, sehr angenehmer waren.
Ich könnte dennoch versuchen mit Jeremy zusammen zu leben, oder sterben! Die letzte Möglichkeit wäre wohl für alle beteiligten das beste gewesen!
Ich konnte es einfach noch nicht kontrollieren! Meine Wutausbrüche, diesen unbeschreiblichen Hunger! Erst musste ich das in den Griff bekommen. Doch ich wusste nicht, ob ich das jemals könnte! Ob ich stark genug war dagegen an zu kämpfen?!
Wahrscheinlich wäre es das beste gewesen, wenn er mir nie diesen Ring nie gegeben hätte!
Wieder drückte ich meinen Körper an seinen.
„Du hast mich gar nicht verdient! Aber dein gutes Aussehen macht es wieder gut!“, lachte ich etwas und nahm seine Lippen gierig zwischen meine. Ich knabberte leicht dran, und biss dann in seine Unterlippe.
Mit meiner Zunge leckte ich sein Blut weg.

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BeitragThema: Re: Der Friedhof   Fr Mai 14 2010, 23:49

Vicky sah mich an und ich erwiederte ihren Blick.
Die ganze Zeit während wir uns anstarrten sagte keiner von uns beiden etwas.
Ich wusste was sie dachte, ich wusste und hörte es die ganze Zeit, doch ich wollte mich nicht länger damit beschäftigen. Denn immer wenn ich glaubte das sie mich an sich lassen würde, das sie wirklich bei mir bleiben würde, dann lief sie davon und ließ mich stehen und dies war etwas was mir absolut missfiel. Es war nicht meine Art mir das gefallen zu lassen und so hielt ich weiter ihr Handgelenk umschlossen, bis sie ihren warmen Körper an meinen schmiegte und ich los ließ.
Auf einmal sagte sie etwas und irgendwie wusste ich nicht ob ich das als gut oder schlecht heißen soll, doch das Gefühl das wieder mein Inneres erfüllte als sie ihre Lippen auf meine legte und mich leicht biss um anschließend von meinem Blut zu lecken übernahm die Oberhand. Ich grinste und ich legte meine Arme um ihre Tallie um sie näher an mich zu ziehen. Ich wollte ihren Körper so nah an meinem spüren wie es nur ging. Gierig küsste ich ihre vollen und leicht mit Blut verschleierten Lippen und musste dabei wieder anfangen zu grinsen. "Da hab ich aber noch mal Glück gehabt das ich so gut ausseh, was?", hauchte ich an ihr Ohr und küsste sie erneut. Ich zog sie dabei immer näher an mich und konnte meinem Verlangen kaum noch standhalten, denn das Gefühl von Zufriedenheit wuchs mehr und mehr an. "Ich werde dir alles beibringen was du brauchst... wir haben Zeit."
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BeitragThema: Re: Der Friedhof   Sa Mai 15 2010, 00:22

Ich betrachtete die beiden von weiter weg. Ich hatte mich hinter einem Grabmal versteckt, so dass sie mich nicht sehen konnten. Schon eine ganze Weile beobachtete ich Damon und die andere Vampirin. Und das einzige, was ich spürte, war bloßes Entsetzen. Doch so langsam baute sich Wut auf. Wut auf das Mädchen, Wut auf Damon. Er hatte die letzten 145 Jahre nach mir gesucht, das wusste ich. Ich habe immer gewusst, wo er war, und was er gemacht hat. Und jetzt so was. Pah! Den werde ich mir wiederholen. Als könnte diese kleine Möchtegern-Vampirin gegen mich ankommen. Nein. Damons Herz hatte mir die letzten 145 Jahre gehört und es wird mir noch viele weitere Jahre gehören. Egal, was ich dafüt tun muss.
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BeitragThema: Re: Der Friedhof   Sa Mai 15 2010, 00:39

„Ich weiß nicht, wie lange ich dein gutes Aussehen als ausrede dafür benutzen kann, das ich meinen Freund immer wieder betrüge.“, sagte ich leise , während ich mit meinen Finger über seine Lippen strich.
Sein Blut schmeckte immer noch köstlich, und am liebsten hätte ich mehr davon genommen.
Ein kleiner Tropfen hing noch an meinem Finger, den ich mir sofort gierig in den Mund steckte, und dran lutschte.
„Es wird ganz schön kalt sein.“, grinste ich, während ich mich nun an sein Oberteil zu schaffen machte.
Ich fingerte an seinem Knopf rum, doch bekam es nicht auf. Vielleicht lag es daran, das meine Finger so kalt waren.
Scheiß auf das Oberteil, dachte ich nun und wanderte mit meinen Händen runter zu seinem Becken, wo ich nun gleich seinen Gürtel öffnete.
„Wir sollten uns danach aufwärmen gehen.“, grinste ich nun, während ich seinen Knopf und Reißverschluss öffnete.

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BeitragThema: Re: Der Friedhof   Sa Mai 15 2010, 00:52

Das kann doch nicht wahr sein. Was machen die da? Noch immer völlig entsetzt verfolgte ich das Geschehen. Dabei überlegte ich, wie ich es geschickt anstellen konnte, die beiden zu unterbrechen. Ich wollte das nicht mehr mit ansehen. Als sie schließlich Damons Hose öffnete, platzte mir fast der Kragen. Nein, so nicht! Nicht mit mir! Ohne weiter nachzudenken trat ich hinter dem Grabmal hervor und auf die beiden zu. Langsam und mit elegantem Gang, schritt ich auf die beiden zu. So leise wie möglich, um den Überraschungsmoment auf meiner Seite zu haben. Als ich schließlich nah genug war, blieb ich stehen.
"Damon...", säuselte ich mit sanfter, rauer Stimme. "Wie schön dich zu sehen."
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BeitragThema: Re: Der Friedhof   Sa Mai 15 2010, 01:05

Ich grinste als Vicky sich immer näher an mich drückte und anschließend ihre Hände über meinen Körper wandern ließ. Ich sah ihr zu wie sie sich an meinem Knopf zu schaffen machte und ich spürte ihre kalten Hände durch das Hemd hindurch, so verwunderte es mich auch nicht als sie es aufgab und sich meiner Hose widmete. Sie öffnete erst den Hosenknopf und dann den Reissverschloss, während ich immer noch grinsend zu ihr sah und ihr über ihre Wange streichelte. Langsam lehnte ich mich zu ihr vor und spürte bereits ihren Atem auf meinem Gesicht und als sich unsere Lippen fast berührten hörte ich meinen Namen. Ich hörte meinen Namen und die Stimme von der er kam löste in mir eine Welle von Emotionen die ich kaum beschreiben konnte. Ein eisiger Schauer fuhr durch jede einzelene Faser meines Körpers und jedes Härchen auf meinem Körper stellte sich auf. Mitten in der Bewegung hielt ich inne und starrte nun mit weit aufgerissenen und ungläubigen Augen Vicky an, die ihre Lippen nicht bewegt hatte, bis ich die Stimme wieder vernahm.
"Wie schön dich zu sehen."
Das kann nicht... Langsam nahm ich meine Hand von Vickys Wange, wobei ich sie immer noch anstarrte, als wär ich von allen Geistern verlassen und die Stimme in mir kalte Schauer auslöste und meine Kehle zuschnürrten. Es fühlte sich unglaublich an und mit einmal spürte ich es. Die Macht die sich hinter mir gesammelt hatte und die sich uns genähert hatte und nur wenige Schritte von uns entfernt stand.
Ich schluckte hart und wusste nicht ob ich mich umdrehen sollte da ich nicht sicher war ob ich nicht gerade völlig den Verstand verlor. Denn diese Stimme, sie war mir so vertraut. Sie war mir so bekannt und sie klang wütend. Sie klang sogar sehr wütend und in diesem Moment realisierte ich erst das hier für ein Bild abgeben musste.
Ich richtete mich wieder auf und spannte die Schultern an, währen dich meine Hose zuknöpfte und ein Grinsen sich auf meine Lippen legte. Sie war da, ich konnte sie deutlich spürten, hören, auch wenn ich sie noch nicht gesehen hatte und ich wusste nicht welches Gefühl größer war. Das Gefühl der Freude und des Schmerzens das damit verbunden war das ich nach all den Jahrzehnten sie endlich gefunden, oder besser gesagt sie mich gefunden hatte - oder meine Wut, auf das sie nun einfach so mir nichts dir nichts hinter mir stand.
"Katherine. Welch Freude.", sagte ich ruhig und drehte mich zu ihr um, konzentriert darauf jeden meiner Gesichtszüge zu kontrollieren und nichts von dem was sich in mir abspielte an die Oberfläche gelangen zu lassen.
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BeitragThema: Re: Der Friedhof   Sa Mai 15 2010, 01:41

Ich schritt mit einigen Metern Abstand um Damon herum, die Hände hinter meinem Rücken ineinander gelegt. "Wie ich sehe, weißt du dich zu beschäftigen." Ich deutete mit einem Kopfnicken auf die Vampirin neben ihm. "Hübsch, die Kleine." bemerkte ich in abfäligen Ton. Ruhig bleiben. Lass keine deiner Emotionen durchsickern. Er weiß nicht, was wirklich in dir vorgeht sagte ich zu mir selbst. Er würde vielleicht nicht gleich wieder auf mich anspringen und erstmal verdammt wütend sein, aber dann... Ich dachte an die Nächte 1864 zurück, und in mir stiegt eine leichte Hitze hoch. Nein, wir haben Zeit. Im Moment gibt es wichtigeres zu erledigen...
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BeitragThema: Re: Der Friedhof   Sa Mai 15 2010, 02:06

Die Stimme ließ mich zusammen zucken. Damons Blick lag auf mir, und er sah geschockt aus. Im Gegensatz zu mir, konnte er die Stimme zu ordnen. Sie klang kühl und distanziert.
Doch auch Damon überging seine Gefühle, als sich wieder ein Lächeln auf seinen Lippen bildete.
Nun erhaschte ich ein Blick auf den Störenfried, und was ich sah schockte mich ebenfalls.
Das Bild war schon der Wahnsinn gewesen, aber nun stand sie lebendig vor uns! Sie sah genau so aus wie Elena. Sie hätten Zwillinge sein können!
Nein, das musste Elena sein! Es ging nicht anders. So etwas gab es doch nicht! Zwei Personen die haargenau gleich aussehen.
Mein Verstand wollte mir wohl ein Streich spielen. Es musste für Elena wirklich beängstigend wirken.
Ich hielt inne, als mir klar wurde, das alle meine Gedanken hören konnten. Doch sie schienen nichts drauf zugeben, was gut so wahr.
Endlich hatte Damon gefunden, wonach er gesucht hatte, und sein Angebot löste sich wie in Luft auf.
Es wäre zu schön gewesen, wenn ich einmal Glück gehabt hätte.
Aber selbst als Vampir war ich ein absoluter Versager und allein!
“Du hast sie gefunden!”, sagte ich leise und drehte ihnen den Rücken zu.
Lebewohl , schickte ich Damon noch per Gedanken, bevor ich die beiden un übermenschlicher Geschwindigkeit allein gelassen hatte.
Am anderen Ende des Friedhofes, nahm ich eine junge Dame war, die vor einem grab kniete und weinte.
Eine Weile beobachtete ich sie, und versuchte alle anderen Gedanken, Gefühle zu verdrängen.
Es viel mir nicht schwer, als mein Blick auf ihren Hals fiel. Mit einem einzigen Schritt stand ich hinter ihr und versengte meine Zähne in ihren schlanken Hals. Sofort strömte das Blut in meinem Mund und löschte das brennen meiner Kehle.
Es tat so unglaublich gut!
Noch einer Weile ließ ich von ihr ab, und leckte mir das restliche Blut von meinen Lippen.
Dann wollen wir mal, dachte ich und kniete mich nun zu der jungen Frau.
Ich versuchte ihren Geist zu ertasten, was wirklich nicht schwer war. Mein Blick lag fest auf ihrem.
“Du wirst dich gleich an nichts mehr von dem erinnern können! Du denkst, das dich ein Tier angefallen hat.”
Alles andere wirst du vergessen
Ich stand wieder auf, und klopfte mir etwas den Dreck von meinem Klamotten, bevor ich meine Jacke zu machte. Mit langsam SSchritten, ging ich zurück zu dem großen Tor. Doch ich würde nicht nur den Friedhof verlassen, sondern die Stadt. Doch bis dahin hatte ich noch ein paar Dinge zu erledigen!

Wechsel nach: Haus der Gilberts / Zimmer von Jeremy

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BeitragThema: Re: Der Friedhof   Sa Mai 15 2010, 16:39

Katherine umkreiste mich mit langsamen Schritten,
Die ganze Zeit über lag ihr Blick auf mir und ein undurchschaubares Lächeln lag auf ihren Lippen, ein Lächeln das ich bereits kannte und ich wusste das es nichts gutes zu bedeuten hatte. Sie war ruhig und drückte sich genauso ruhig aus, wie sie weiter ging und mich dabei ansah, das es mir die Nackenhärchen aufstellte.
Ich kämpfte gegen meine Gefühle an, gegen meine Wut und den Schmerz.
Sie wieder zu sehen war unbeschreiblich. Sie war immer noch so schön, nein wunderschön, wie früher - und sie war da. Sie stand vor mir ohne jede Entschuldigung dafür das sie mich hatte 145 Jahre lang allein gelassen, in denen ich auf der Suche nach ihr war und tat so als wäre nichts. Nein, noch besser, sie machte mir Vorwürfe das ich mir meine Zeit vertreib.
Ich biss meine Zähne aufeinander, doch dann hörte ich auch schon Vickys Gedanken die sie mir zusendete. 'Lebwohl', sagte sie und im nächsten Moment war sie auch schon verschwunden, auch wenn ich ihr in Gedanken hinterher rief. Warte! Ich wollte ihr hinterher, sie aufhalten und ihr sagen das ich mein Versprechen halten würde. Das sie die Sache falsch deutete und ich sie immer noch an meiner Seite haben wollte, doch jetzt war sie nicht mehr da und ich konnte meine Beine nicht dazu bewegen ihr hinterher zu gehen, weil mein Blick immer noch Katherine festhielt.
"Und du? Gar nicht eingesperrt? So frei wie ein Vogel, was?", ich versuchte gelassen zu klingen, während ich mich zu einem Grinsen zwang und versuchte locker zu wirken, auch wenn meine Muskeln sich dagegen streubten. Meine Gedanken brachen ineinander und ich wusste nicht mehr welchem ich folgen sollte, so hatte ich mich noch nie gefühlt. Die Person die ich Jahrzehnte gesucht hatte, war nun da und ich konnte mich nicht darüber erfreuen, weil meine Wut viel stärker war. Außerdem stieß ein Teil von mir immer noch etwas Energie aus um nach Vicky zu suchen, doch sie hatte den Friedhof verlassen und diese Tatsache gefiel mir nicht. Ich wollte sie nicht gehen lassen, ich konnte nicht.
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Katherine Pierce

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BeitragThema: Re: Der Friedhof   Sa Mai 15 2010, 17:45

Als die Vampirin verschwand entspannte ich mich ein wenig. Keine Ahnung, weshalb mich ihre Gegenwart gestört hatte, aber was ich vorhin gesehen hatte, trug sicher dazu bei.
Nun trat ich näher an Damon heran. So dass uns nur noch wenige Zentimeter voneinander trennten. "Ich hatte meine Gründe mich versteckt zu halten. Und du wirst es verstehen. Ich wollte dich nicht diese Qualen durchleben lassen, doch es ging nicht anders. Es musste so sein." Meine Stimme behielt ihren sanften Ton bei und ich hoffte, Damon einigermaßen beruhigen zu können. Es war nur zu gut möglich, dass er unter der Oberfläche kochte. Man sah im nichts an, aber ich wusste, wie er früher gewesen war, und dass sich im laufe der Jahre nichts an seinem Temperament verändert hatte.
Ich blickte ihm tief in die Augen, versuchte irgendeine Regung in seinem Inneren zu vernehmen. Die vorherige Wut hatte ich erstmal in einen anderen Teil meines Kopfes verschoben, damit Damon nichts davon mitbekam. Noch nicht. Erstmal musst du ihn wieder für dich einnehmen. Dann kann man immer noch streiten.
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Damon Salvatore

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BeitragThema: Re: Der Friedhof   Sa Mai 15 2010, 18:02

"Deine Gründe?" wiederholte ich sie, während ich meinen Blick nicht von ihr nahm und sie nun so nah an mir stand, das wir uns fast berührten. Ich versuchte mich zu beherschen, nicht meine Wut Oberhand gewinnen zu lassen und vor allem so lässig wie möglich zu wirken auch wenn in mir bereits ein brodelnder Vulkan zu toben began. Sie wagte es hier einfach vor mir zu stehen und zu sagen das sie ihre Gründe hatte? Sie hatte ihre Gründe sich über hundert Jahre lang vor mir zu verstecken?! Sie hätte es mir ausrichten lassen können, sie hätte mich irgendwie erreichen können, stattdessen dachte ich sie wäre gefangen und habe mir all die Jahre auf die Suche nach ihr gemacht?
Beinahe wäre mir ein Knurren enflohen, doch meine Kiefermuskeln spannten sich an während ich es versuchte zurück zu halten. Sie hatte mich warten lassen, sie hatte mich in Lügen leben gelassen. Nach all dem was geschehen war und jetzt wo ich endlich wieder ein Gefühl des Glücks empfunden hatte, tauchte sie auf und wollte es zu nichte machen.
Immer wieder schob sich mir Vickys Bild vor Augen, doch ich schob es bei Seite. Katherine, ich wollte immer nur Katherine. Diesmal konnte ich das bedrohliche Knurren das meine Kehle verließ nicht unterdrücken, während mein Blick finster auf Katherine lag. "Ich habe dich gesucht! All dir Jahre und du warst frei!" Doch genauso schnell wie ich die Kontrolle verlor, fing ich mich auch wieder ein. Ich strafte die Schultern und wollte an ihr vorbeigehen. "Und diesmal hab ich Zeit. Ich hab was zu erledigen."
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