Zwei Rivalen, zwei Brüder, eine Liebe! Der unerbittliche Kampf für die große Liebe
 
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 I can't decide

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Darla Lumen

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Anzahl der Beiträge : 47
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BeitragThema: I can't decide   Do Mai 27 2010, 13:11

Titel: I can't decide
Autor: Darla Lumen / Lynn
Info: Charaktere stammen aus der Fernsehserie, sowie Buchreihe, Vampire Diaries. Die Geschichte beruht auf einer eigenen Interpretation und ist geistiger Eigentum vom Autor. Kopieren und weiterleiten dieser Seite ohne Zustimmung ist verboten und verletztung des Urheberrechts!



Prolog // Sicht: Elena:
Liebes Tagebuch,
ersteinmal verzeih das ich so lange nicht geschrieben hab. Es sind so viele Dinge geschehen von denen ich gar nicht genügend Zeit habe sie in Worte zu fassen. Seit dem ich wieder zur Schule gehe geht es Berg auf. Meine Freundinnen haben mich mit offenen Armen in Empfang genommen und natürlich läuft auch sonst alles ganz gut. Und das beste: gleich am ersten Tag bekamen wir einen neuen Schüler. Von Anfang war ich total fasziniert. Ich weiß gar nicht wie ich ihn beschreiben soll, er ist unglaublich gutaussehdend und freundlich. Wir verstehen uns blendend und haben die letzten Wochen so einige Zeit miteinander verbracht. Ich liebe es mit ihm zusammen zu sein, er nimmt mir meine Sorgen und bringt mich immer wieder zum lachen. Seit dem sind nun zwei Monate vergangen und wir sehen uns täglich.
Gestern haben die Schulferien angefangen, ich freue mich riesig, denn jetzt haben wir noch mehr Zeit füreinander. Ich sehe ihn auch gleich wieder, wir wollen gemeinsam auf das Fest in der Stadt. Es werden bestimmt alle Leute kommen, die heut nichts besseres zu tun haben und es wird ziemlich voll, was wohl heißt das wir nicht so viel Ruhe haben werden. Doch das macht nichts. So lang er in meiner Nähe ist mir alles andere völlig egal.
Ich habe mich vorhin zurecht gemacht. Ich sehe wirklich gut aus, ich weiß man soll das nicht von sich selbst sagen, doch ich bin mit dem Endergebnis zu frieden... ich höre sein Auto, ich schreibe später wieder. Bis bald.


Elena stand auf und legte ihr Tagebuch beiseite. Sie fühlte sich wie ein kleines Mädchen da sich riesig auf ihr Date freute und bereits ihr Herz in die Höhe schlagen spürte. Mit schnellen Schritten ging sie zum Spiegel und warf einen Blick hinein, ein hübsches Lächeln auf ihren Lippen, die ihre makellosen und strahlend weißen Zähne verdeckten. Ja, ich sehe wirklich gut aus., dachte sie sich und musste in sich hinein lachen, bevor sie nach ihrer Handtasche griff und die Treppe nach unten stürmte. Ohne davor auch nur einmal nach links oder rechts zu sehen, lief sie direkt zur Haustür und öffnete. Mitten in dieser Bewegung blieb ihr Herz für einen Moment stehen, denn der Anblick der sich ihr bot war einfach unbeschreiblich. Sie atmete einmal tief durch, denn sie meinte vor Anspannung zu explodieren und dann begrüßte sie ihn, setzte ihr bezauberndes Lächeln auf. "Hey Stefan." Wie ein Gentleman reichte ihr Stefan ihren Arm, damit er sie zum Auto geleiten konnte, während er sie begrüßte. Sie hatte seine Verwunderung gesehen, seinen Ausdruck, seinen Blick. Sie sah umwerfend aus, das wusste sie nun, denn Stefan schien als hätte es ihm die Sprache verschlagen.

Vor dem Festplatz angekommen stellte Stefan den Wagen ab, während Elena ungeduldig mit den Fingerspitzen auf ihrem Knie rumtippte. "Nervös?" Überrascht wandte sie ihren Kopf in die Richtung aus der die Frage kam, wobei sich ihre Blicke trafen und sie beinahe das atmen vergass. Sie schüttelte nur den Kopf und lächelte wieder. "Du siehst wundervoll aus..." Ich weiß., dachte Elena als sie das Kompliment von Stefan bekam, dennoch bedankte sie sich höfflich. Geduldig wartete sie bis Stefan ausstieg, um das Auto ging und ihr die Tür öffnete und dann stieg sie aus. Die dünnen Absätze ihrer hohen Schuhe machten ein klackerndes Gräusch auf der Straße, doch das ging im Wirrwarr der Stimmen unter, denn es hatte sich schon eine Menge an Leuten aus der Stadt versammelt und sie alle wirkten fröhlich und ausgelassen, genoßen die Feier des Tages und tranken und lachten als hätten sie keine Sorgen.
Elena sah fragend zu Stefan und dieser schenkte ihr eins seiner charmantesten Lächeln, woraufhin Elena meine ihr Herz würde zu schmelzen beginnen, doch sie riss sich zusammen und versuchte locker und lässig zu wirken. "Möchtest du etwas trinken?", "Sehr gern.", erwiederte sie freundlich auf Stefans Frage hinweg und dann verschwand der große und gutaussehende junge Mann auch schon aus ihrem Blickfeld. Wow..., dachte sie sich während sie etwas Abseits des Geschehens ging. Es war ihr zu laut, mitten in der Meute zu stehen, außerdem wollte sie sich mit Stefan unterhalten, wenn dieser wiederkam und das würde ihr nur schlecht gelingen wenn um sie herum über all Gelächter und Getratschte stattfand.
Mit einem forschenden Blick sah sich Elena um. Sie suchte ihre Freundinnen, vor allem hoffte sie Bonnie irgendwo im Getümmel zu sehen, doch sie konnte ihre beste Freundin niergends entdecken. Resigniert ließ sie die Schultern hängen. Zu gerne hätte sie sie kurz gesehen, doch sicherlich würde dies im laufe des Abends noch geschehen. "Wo bleibt er denn so lang?", murmelte Elena zu sich selbst, während sie nun Ausschau nach Stefan hielt, doch von ihrem Begleiter war nichts zu sehen.
"HILFAAAHHHHHHhhhh" Elena zuckte zusammen, ein kalter Schauer lief ihren Rücken hinab und sie drehte sich in richtung Wald, dem sie bis zu diesem Moment den Rücken zu wandte. Von dort aus war ein grauenvoller und beängstigender Schrei ertötnt, der ihr hatte das Blut in den Adern gefrieren lassen. Eine Gänsehaut ließ jedes Härchen auf ihrem Körper zu Berge stehen, während ihr Herz wie wild gegen ihren Brustkorb donnerte und meinte ihr die Luft zu nehmen. "Ha..hallo?", fragte sie mit pipsender Stimme in den Wald hinein. Hilfesuchend drehte sie sich um, doch niemand hatte von dem Schrei mitbekommen, sie alle Lachten fröhlich und tranken weiter ihre Getränke als wäre nichts gewesen, doch Elena war sich sicher etwas gehört zu haben. Hundertprozentig sicher.
Einige langsamen Schritte machte sie auf den Wald zu, spürte wie ihre dünnen Absätze im nassen Erdboden zu versinken drohten. "Ha...hallo? Ist da jemand?" Nun kam sie sich ein wenig lächerlich vor. Denn niemand antwortete und wie sie vorher feststellen musste schien es auch sonst niemanden zu interessieren. Elena schluckte, sie drehte sich wieder um und hoffte irgendwo Stefan zu endtecken, doch dieser war immer noch verschwunden. Sie atmete einmal tief durch und sprach sich selbst Mut zu. Ok Elena, sei keine Memme. Sieh nach was das war! Vielleicht ist jemand gestürzt!, dachte sie sich und ging tiefer in den Wald hinein. Ein Blick auf ihre Schuhe ließ sie aufstöhnen, denn sie waren voller Erdflecken und Dreck, doch jetzt war es zu spät um umzukehren. Sie rief sich nochmal in Gedanken die Stimme hervor die sie gehört hatte. Sie rief nach Hilfe, ganz sicher... doch der Hilfeschrei ging irgendwann im Dickicht unter.
"Hallo? Können sie mich hören?", fragte sie leise in den Wald hinein und bekam ein mulmiges Gefühl. Immer wieder ging sie paar Schritte weiter und daraufhin drehte sie sich um. Allmählich war von den Leuten und den Lichtern nichts mehr zu erkennen, was bedeutete das sie schon ziemlich tief hineingelaufen war, doch jetzt konnte und wollte sie nicht umdrehen. Sie rief erneut, diesmal mit fester Stimme. "Sind sie verletzt?" Doch wieder antwortete niemand. Na toll Elena, du jagst hier irgedwem nach, vermutlich war das nur ein blöder Scherz. "Also... ich dreh jetzt um...", sagte sie wieder mit fester Stimme, doch diesmal einen Deut leiser als zu vor, blieb aber immer noch am selben Fleck stehen. Ihr Blick wanderte durch den Wald, über die Bäume, die Sträucher und die Dunkelheit die alles andere Verbarg.
Ihr Herz schlug schneller. Sie hasste es allein zu sein, vor allem im Wald und trotzdem war sie gegangen. Nun war ihr zu mute um nach Hilfe zu schreien, aber sie ließ es und ging noch einige Meter weiter. "Hören sie... wenn sie hilfe brauchen, sagen sie w-" abrubt blieb sie stehen und konnte ihren Augen nicht trauen. Sie spürte wie ihr ihre Gesichtszüge entglitten und sich ihre Augen weiteten. Sie starrte an eine Stelle, einige Meter links von ihr und sie meinte ihr Herz würde jeden Moment durch ihre Knochen und Haut hindurchspringen und zerplatzen. All der Druck der in ihr entstand rauschte in ihren Ohren, nahm ihr den Atmen, schnürrte ihre Kehle und brachte sie dazu das ihre Handflächen zu schwitzen begannen. Oh mein Gott... "Da sind sie ja! Ist sie verletzt?!", ohne weiter nachzudenken sprintete Elena los, beinahe wäre sie über einige Äste gefallen die in der Dunkelheit nicht zu sehen waren und ihre Schuhe machten das ganze noch Schwieriger. Sie fragte sich warum die Person nicht antwortete, die bei der jungen Frau, das schloss Elena aus den langen Haaren, nicht antworte. Er kniete nur neben ihr, hielt sie in seinen Armen und flüsterte ihr anscheinend etwas zu. Sie konnte es nicht genau erkennen.
"Was ist passiert?!", rief Elena fragend als sie nur noch einen Meter weg von den beiden Personen stand. Eine lag da... blutverschmiert und der andere, er verbrub sein Gesicht in ihren Haaren. Elena musste ein paar Mal tief durchatmen, denn das laufen mit den hohen Schuhen und die Angst, sowie das Bild was sie sah nahmen ihr die Luft. Langsam ging sie näher, streckte ihre Hand nach dem Mann aus "Kann ich helfen?", fragte sie mit zitternder Stimme, als der Mann seinen Kopf in ihre Richtung wandte und sie erstarrte.
Oh mein Gott. Wie zur Statue erstarrt verharte sie am selben Fleck. Unfähig davon zu rennen, unfähig zu laufen. Sie starrte nur in das Gesicht des Fremden, der um seinen Mund herum blutverschmiert war und selbst in der Dunkelheit konnte sie seine weißen Zähne, die Eckzähne deutlich länger als die anderen, aufblitzen sehen. Um seine Augen herum herschten tiefe Schatten, schwarze Linien zogen sich von seinen Augen auf seine Wangen. Elena schluckte, sie wusste das dies nicht normal war. Das diese Frau die dort am Boden lag vermutlich tot war... und das sie... das sie die nächste war.
"Bitte...", flüsterte sie, unfähig ihren Satz zu beenden, doch der junge Mann erhob sich. Ein breites und unheimliches Grinsen lag auf seinen Lippen, während er sich aufrichtete, seine Schultern in seiner schwarzen Lederjacke strafte und das Blut mit einer einzigen Handbewegung von seinem Gesicht entfernte. Elena musste blinseln, sie meinte ihren Augen nicht trauen zu können, denn nun sah er völlig normal aus. Nein... sogar umwerfend. "B...bitte...", sagte sie wieder leise, obwohl sie wusst das ihr ihr erbärmliches Flehen wohl nichts bringen würde. Ihr Blick haftete auf ihm, auf seinem perfekten und unglaublich wunderschönen Gesicht. Wie kann das sein? Du warst ein Monster! Sie hörte sich was sagen, doch nur in Gedanken, denn sie war immer noch unfähig ihre Stimme zu finden und ihre Frage laut auszusprechen. Der Mann vor ihr hingegen, kam nun etwas näher, sah sie mit leicht schiefgelegten Kopf an und grinste sie immer noch.
"Worum bittest du?"
Elena zuckte zusammen. Seine Stimme klang so einladend und harmonisch. Er klang unglaublich gut. Ihre Gedanken fingen das spinnen an. Sie hatte soeben einen Mord gesehen, das hatte sie doch oder? Aber sie hatte auch ein Monster gesehen, einen Mann mit einem furchtbar entstellten Gesicht und das einzige was sie jetzt sah war so unglaublich faszinierend und beeindruckend. Einfach unbeschreiblich.
Sie schluckte einmal bevor sie versuchte ihre Stimme zu finden.
"Du hast..."
"sie getötet."
Elena erstarrte erneut, als der junge Mann ihren Satz beendete. Doch setzte sie von vorne an. Sie wollte alles sagen was ihr in den Sinn kam egal wie verrückt es klang, denn vermutlich würde sie ohnehin bald sterben.
"Du hast ihr"
"Blut getrunken. Ja."
"Dein Gesicht"
"Furchterregend nicht war?"
Elena ballte ihre Hände zu Fäusten. Egal wie sie auch began, er konnte jeden ihrer Sätze beenden und er schien auch noch Spaß daran zu haben. Die ganze Zeit über lag dieses Grinsen auf seinem Gesicht, und er sah auch noch verdammt gut aus. Elena, er ist ein Mörder. schellte sie sich in Gedanken, doch sie konnte nichts dafür das sie ihn unglaublich faszinierend und attraktiv fand, obwohl sie all diese Bilder gesehen hatte. Es war der Reiz der Gefahr, des Bösen das sie so sehr einnahm, das sie nicht einmal das Hilfe schrie.
"Wirst du..."
"Nein. Noch nicht."
Elena nickte kaum merkbar. Er würde sie nicht töten. Er würde sie am Leben lassen, doch für wie lange und wieso? Wieder überkam sie ein kalter Schauer, es lang an dem Blick wie er sie ansah. So vertraut, so überlegen. Er wirkte unglaublich stark und selbstsicher. Er hatte keine Angst das sie ihn verraten würde, vermutlich wusste er das er schneller war als sie mit ihren hochhackigen Schuhen.
"Wer"
"Damon."
Elena zwang sich zu einem Lächeln, obwohl ihr die Tränen allmählich in die Augen schossen. Es brannte brannte unter ihren Wimpern und in ihrer Brust, obwohl sie nicht wusste ob der Schrecken war oder die Angst der Faszination und die Verwunderung über sich selbst.
"Was", fing sie an und war erstaunt das er nicht gleich ins Wort fiel. Er wartete nur geduldig und verschrenkte seine Arme, grinste immer noch sein Lächeln und sah immer noch unglaublich überlegen aus. "Was... bist du...?" Elena wusste wie idiotisch ihre Frage wohl klingen musste, doch sie wusste auch was sie gesehen hatte. Und der Mann vor ihr machte nicht den Anschein als würde er sie auslachen, denn er sah sie nur weiter an.
"Ein Vampir."

-- TBC --
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