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 The Beauty and The Death - Dangerous Love

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Ashley Matthews



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BeitragThema: The Beauty and The Death - Dangerous Love   Fr Mai 21 2010, 17:22

“Damon! Damon!” Es war ihr Rufen das ihn aus seiner Erstarrung, auf dem Platz vor der alten Pension, zurückholte. Sie kam auf ihn zu gelaufen. Und sie warf sich jetzt mit voller Wucht in seine Arme. “Damon!”, war das einzige was sie sagte, bevor sie ihn hemmungslos küsste. Er war überrascht und ein Teil von ihm wollte sich wehren, aber ein anderer viel stärkerer Teil wollte das hier, hatte lange darauf gewartet. Dieser Teil hatte schon so lange gehofft, das sie ihm nur vertrauen und verzeihen konnte, (dass er sie beinahe umgebracht hätte,) das es ihm schwerfiel zu glauben das sie jetzt so in seinen Armen lag. Er fühlte wie erleichtert sie war und wie sehr sie ihn jetzt brauchte. Er könnte es kaum glauben, aber sie liebte ihn. Ihn; Damon. Der beinahe dabei zugesehen hatte wie sie umgebracht wurde. Und was für ihn noch erstaunlicher war, war die Tatsache das er jetzt auch nicht mehr abstreiten konnte wie sehr er SIE liebte. Er hatte sich immer mit ihr verbunden gefühlt, es aber als Folge auf das Versprechen, sie zu beschützen abgetan, dass er vor einiger Zeit seinem Bruder gegeben hatte.
“Bonnie!”, flüsterte er jetzt an ihren Lippen. “Ich liebe dich!”, war die Antwort. Er hätte gerne gesagt “Ich dich auch” , aber etwas hielt ihn zurück. Er war nicht der Typ der so etwas sagte. Es sich selbst einzugestehen war schwer genug, es laut vor den anderen auszusprechen unmöglich. Jetzt wollte er nicht weiter darüber nachdenken und hielt das wunderschöne Mädchen, mit der weißen Haut und den roten Haaren einfach fest. Er hielt sie und er hätte sie auch ewig weitergehalten, doch Elena und die anderen um sie herum wurden jetzt unruhig. Damon selbst hatte sie beinahe vergessen, aber er wusste das sie, Bonnie und ihn die ganze Zeit beobachtet hatten. Und obwohl etwas ihn ihm sich sträubte, dass man ihn so sah, war es ihm im Augenblick vollkommen egal. Er wollte Bonnie nicht loslassen.
“Hmm…hmm, ich will ja nicht stören, aber wir sollten vielleicht langsam mal überlegen was wir jetzt machen,” sagte Meredith mit ihrer typischen ruhigen und gleichzeitig distanzierten Stimme, die sie benutzte wenn niemand wissen sollte, was sie wirklich dachte. “Die Zwillinge werden bestimmt wiederkommen, vielleicht nicht heute oder morgen, doch sie werden wiederkommen. Und wir stehen hier an einem sehr ungemütlichen Ort. Ich will weg von hier. Wir sind alle verletzt und halb erfroren. Lasst uns bitte zu sehen das wir von hier wegkommen.” Als niemand so recht antwortete, fragte Meredith, “Elena?”
“Ja, Meredith?”, sagte diese halb abwesend, während sie noch immer Bonnie und ihn beobachtete, wie sie sich anguckten und mühelos ohne Worte unterhielten. Und dann etwas klarer, “Ja, sie hat Recht. Wir sollten von hier weg. Wir sollten uns überlegen, wie wir weiter vorgehen und nachsehen was jetzt mit Tamy und den anderen Mädchen passiert. Außerdem sollten wir uns einmal ein bisschen Ruhe gönnen. Wir alle sind total fertig und brauchen mal ein bisschen Zeit ohne das wir irgendwen bekämpfen. “
Nachdem alle zugestimmt hatten, zog sich Mrs Flowers in ihre Pension zurück und die anderen machten sich zu Fuß zurück auf den Weg nach Fells Church. Der Rückweg verlief schweigend, jeder hang seinen Gedanken nach. Er trug Bonnie in seinen Armen und dachte ebenfalls nach. Obwohl Elena mit ihren Flügeln alle Mauern heruntergerissen hatte, die um seine Seele geschlossen waren, konnte er immer noch nicht ganz fassen, dass er ein menschliches Mädchen trug und stärker denn je wusste, dass er ihr nie würde weh tun können. Er wusste mit eiskalter Sicherheit, dass sie ihm alles bedeutete und das er für sie sterben würde. Die Worte zu denken fühlte sich seltsam an, waren sie für ihn doch immer nur eine Warnvorstellung von schwachen, kleinen Menschen, die es am Ende noch nicht einmal ernst gemeint haben. Doch hier war er und er war sich sicher.
Und dann gab es noch Elena. Er dachte immer er würde sie lieben, soweit ihm das möglich war. Jetzt aber war er sich klar darüber, dass er Elena nur begehrte. Natürlich begehrte er sie mehr als alles andere, aber es war keine Liebe. Es war nicht annähernd mit dem zu vergleichen was er für Bonnie spürte.
Elena würde immer ein wichtiger Teil von ihm sein, aber er könnte ohne sie leben und vor allem ohne ihre Liebe.
Sie kamen in Fells Church an. Es war sehr früh morgen, seine vampirischen Kräfte sagten ihm, dass es genau 5:12 am Morgen war. Bonnie und er verabschiedeten sich von den andern und gingen Richtung Bonnies Haus. Sie redeten nicht, aber das war auch nicht nötig.
Vor Bonnies Haus angekommen, wollte auch er sich von ihr verabschieden um zu seinem üblichen Platz in den Wald zu gehen. Doch Bonnie guckte ihn nur völlig entgeistert an und fragte entsetzt, “Kommst du etwa nicht mit mir rein? Du kannst doch jetzt nicht gehen!” Ein Teil von ihm wollte sofort zustimmen und mit herein und war überglücklich das sie gefragt hatte, aber es würde Ärger geben. Mit ihren Eltern und wer weiß mit wem noch und das wollte er ihr jetzt nicht zumuten. “Bonnie du weißt wie wenig begeistert deine Familie wäre, ich denke es ist besser wenn ich später wiederkomme.” Bei der Vorstellung sie alleine zu lassen, verzog er schmerzhaft das Gesicht. Sie hatte es gesehen und nahm jetzt einfach seine Hand ohne auf seinen schwachen Widerstand zu achten und zog ihn mit sich ins Haus. Sie gingen die Treppe rauf und in ihr Zimmer. Es war hübsch eingerichtet mit einem großen, gemütlichen Bett in der Mitte und fliederfarbenen Wänden. Er legte sich lässig auf ihr Bett, während sie neue Sachen aus ihrem Schrank kramte und dann kurz in ein anderes Zimmer verschwand. “Hier”, sagte sie als sie wieder hereinkam, “ist nicht grade dein Stil, aber für heute Nacht reicht es.” Sie reichte ihm ein großes T - Shirt. “Von meinem Vater. Kommst du mit ins Bad. Wir sehen fürchterlich aus, insbesondere ich.” Er zog sie sachte zu sich runter und raunte ihr ins Ohr. “Du siehst wunderbar aus. Etwas zerzaust. Jedoch niemals fürchterlich.” Und dann küssten sie sich wieder.
Im Badezimmer gingen sie baden und wuschen sich sämtliches Blut und den ganzen Schlamm vom Körper. Diesmal brauchte Damon keine Angst haben, Bonnie anzusehen. Sie hatte jetzt keinerlei Probleme damit, dass er sie so sah. Und er genoss es. Bonnie war wirklich wunderschön.
Nachdem sie frisch gebadet zusammen ins Bett gingen und sich noch eine Weile über dies und das unterhielten hatten, schlief Bonnie in seinen Armen ein. Und in dem Wissen, dass sie sicher bei ihm war und nicht gehen würde, konnte auch Damon beruhigt einschlafen.
Er wurde von einem unangenehmen Klopfen wach. Während er langsam die Augen öffnete und sich in dem fremden Zimmer umsah, erinnerte er sich wieder an das was in der Nacht geschehen war und wo er sich jetzt befand. Neben ihm regte sich Bonnie, die immer noch in seinen Armen lag. Außerdem hörte er eine Stimme, von jemandem der vor der Tür stand. Damon wusste, dass es Bonnies Mutter war, die jetzt sagte, “Bonnie mach die Tür auf. Es ist 13 Uhr und du hast noch nicht einmal Guten Morgen gesagt. Bonnie bitte mach die Tür auf.” “Bonnie, Süße, wach auf. Deine Mutter steht draußen und sie hört sich nicht besonders gut gelaunt an.” Sie öffnete ganz langsam die Augen und murmelte “Was? Sag ihr das ich noch schlafe.” Und als hätte sie jetzt erst bemerkt was los war, richtete sie sich ganz plötzlich auf. “Oh Gott, meine Mutter. Die hat mir gerade noch gefehlt. Was soll ich ihr denn jetzt sagen? Hier Mama das ist meiner neuer Freund. Er ist übrigens ein Vampir und etwas schwierig, aber ich liebe ihn?” Sie wirkte leicht hysterisch und er nahm sie in den Arm und murmelte beruhigend in ihr Haar. “Du musst ihr gar nichts sagen, wenn du nicht willst. Ich kann mich hier verstecken und du sagst du wärst einfach müde gewesen und hast lange geschlafen.” “Nein, nein. Ich muss es ihr sowieso sagen und ich möchte nicht das du dich hier verstecken musst. Ich liebe dich und stehe dazu. Aber du wirst mich nicht verlassen oder Damon?”, fragte sie mit einem leichten Beben in der Stimme. “Nein niemals. Und jetzt sollten wir die Tür aufmachen. Deine Mutter wird langsam wütend” Und als hätte diese die beiden gehört, schrie sie jetzt durch die Tür, “ Bonnie mach endlich die Tür auf. Ich verliere hier allmählich die Geduld.”
Bonnie und Damon zogen sich schnell noch Bademäntel über, bevor sie die Tür öffneten und Bonnies Mutter gegenüberstanden. Diese bekam riesengroße Augen als sie Damon neben ihrer Tochter stehen sah und wusste erst einmal nicht was sie sagen sollte.
Damon der um einiges schneller schalten konnte sagte höflich guten Morgen und stellte sich selbst als Damon Salvatore vor.
“Ehm, guten Morgen Mama. Ähm Damon ist hier, weil ähm er ist mein Freund. Wir sind zusammen?!”, fragte sie mehr als das sie es sagte, mit einem Seitenblick auf Damon. “Ja, genau”, antwortete dieser mit einem charmanten Lächeln.
Die nächste Sunde war all das was er so hasste. Bonnies Mutter redete und meckerte und macht ihnen beiden Vorwürfe. Damon lächelte nur, während Bonnie alles zu erklären versuchte. Nach einer halben Ewigkeit ließ die Mutter die beiden dann endlich in Ruhe und verließ das Haus. Bonnie atmete hörbar auf. “Es tut mir leid, Damon, dass du das alles ertragen musst.” “Ist schon gut. Deine Mutter ist nur vernünftig. Auch wenn sie es nicht weiß, ein Vampir als Freund ihrer Tochter, ist nicht gerade das, was sich eine Mutter für ihre Tochter wünscht”, bemerkte er mit einem ironischen Lächeln.
“Sag nicht so was. Ohne dich würde ich schon längst nicht mehr leben.” “Ahja, die Heldennummer”, bemerkte er mit einer Stimme, die nur so vor Sarkasmus triefte.
“Damon, ich will eigentlich nicht gerne mit dir darüber reden, aber irgendwann müssen wir es doch tun.” Bonnie wirkte sehr unsicher und trat von einem Fuß auf den anderen. “Aber wie soll es jetzt mit uns weitergehen. Und ähm Damon, du wirst mich doch wirklich nicht wieder verlassen, oder?” Ihre Stimme klang jetzt wirklich gequält und beim Anblick ihres Gesichts, wollte er sie sofort in den Arm nehmen. Aber er riss sich zusammen um dieses Gespräch hinter sich zu bringen, obwohl er sich selbst noch nicht sicher war, was er ihr alles versprechen konnte ohne sie zu enttäuschen. Also antwortete er nur, “ Nein, ich werde dich nicht verlassen, solange es mir möglich ist bei dir zu bleiben. Ich kann dir nicht genau sagen wie es jetzt weitergehen wird. Was ich aber ganz sicher weiß ist, dass ich mich wohl auf den Weg machen muss um Stefan zu finden. Ich habe Elena mein Wort gegeben ihn zu suchen. Und ich bin mir ganz sicher, dass es gefährlich und schwer wird, ihn zu befreien. Shinichi und Misao werden die Orte an denen sie die Schlüsselhälften versteckt haben sehr genau gewählt haben. Und die Festung in der Stefan steckt, wird mit Sicherheit kein Kinderspiel werden. Aber ich habe es versprochen und er ist mein Bruder. Ich hasse ihn, aber ich habe Elena mein Wort gegeben. Und wenn Stefan dann wieder da ist, werden wir sehen wie es mit uns weitergeht. Glaub mir Bonnie ich finde es schrecklich, dass ich dich jetzt schon wieder verlassen muss. Aber es geht um deine Sicherheit und die geht mir über alles”, an dieser Stelle wurde er von Bonnie unterbrochen. “Warte mal, glaubst du, dass ich hierbleibe und darauf warte, ob du zurück kommst? Das kann doch nicht dein Ernst sein. Kommt du jetzt auch mit dieser “Bonnie - ist - so - schwach - und - muss - vor - allem - beschützt - werden” Nummer? Ich bin erst gestern knapp dem Tod entkommen und das war nicht das erste Mal. Und noch immer traut mir keiner zu, auch nur etwas auszuhalten. Ich bin immer noch die kleine schwache Bonnie, die aus Zufall auch noch eine Hexe ist. Das kann doch nicht dein Ernst sein, dass du mit Elena alleine los willst und ich hier brav warte, dass du wiederkommt. Was aufgrund der Umstände noch nicht einmal sicher ist. Das kannst du einfach nicht ernst meinen.” Bonnie war jetzt ernsthaft wütend, dass war Damon vollkommen klar. Und er liebte diese Seite an ihr. Es war ihm klar das sie nicht so schwach war, wie sie manchmal schien. Und auch wenn er es auf eine komische Weise mochte, dass sie diese schwache Saite an sich hatte und damit seine Beschützerinstinkte weckte, die starke und auch etwas wilde Bonnie, liebte er noch mehr. Sie war genau sein Typ. Stark, mit eigenen Willen und dabei noch mit einem absolut klarem Verstand. Und trotzdem würde er sie nicht mitnehmen und dieser Gefahr aussetzen. Er konnte diese Gefahr nicht einmal richtig abschätzen, aber er wusste das es nicht einfach werden würde und er ihre Sicherheit nicht garantieren konnte. Das alles musste er ihr jetzt nur noch beibringen und machte sich schon auf eine lange Diskussion gefasst. “Hör mal, ich kann dich einfach nicht mitnehmen. Versteh doch, es ist zu gefährlich und ich könnte es nicht ertragen, wenn dir was passiert.” Bei den letzten Worten war er immer leiser geworden. Sie passten einfach nicht zu ihm. Und das er sie hatte aussprechen müssen gefiel ihm nicht. Deswegen sagte er jetzt ihn deutlich gröberem Ton, “Ich werde dich nicht mitnehmen. Und damit ist das Thema für mich erledigt.”
Bonnie schien ihm ersten Moment gekränkt, fing sich aber schnell wieder. “Und wie ich mitkommen werde. Und du wirst mit nicht daran hindern können. Ich werde nicht hier warten und jede Minute damit rechnen, dass du vielleicht schon längst tot bist. “
“Ich bin schon seit über einem halben Jahrhundert tot, also musst du dir deswegen keine Sorgen machen,” antwortete er ruppig.
“Damon tu mir das nicht an. Werde nicht wieder wie früher. Schließ mich nicht aus dir aus. Tu das nicht. Ich kann das nicht. Und ich möchte ja gar nicht mit dir streiten. Aber du musst doch zugeben, dass du auch nicht hier warten könntest. Du kannst mich nicht so ausschließen. Und jetzt lass uns nicht weiter darüber reden. Wir sollten Elena, Meredith und Matt anrufen und besprechen was wir jetzt tun werden. “ Damon gab sich für den Moment geschlagen und stimmte ihr zu, auch wenn er genau wusste das darüber nicht das letzte Wort gesprochen worden war.
Sie riefen die anderen an und alle zusammen beschlossen, sich bei Meredith zu treffen. Sobald er und Bonnie sich schnell fertig gemacht hatten, liefen sie zusammen zu der Lichtung auf dem sein Ferrari stand und fuhren dann zu Meredith nach Hause. Die anderen waren schon da und er merkte, wie sie sich Blicke zuwarfen, als er mit Bonnie Hand in Hand in das Wohnzimmer eintrat. Er ignorierte es und wandte sich stattdessen spöttisch an Matt, “Na Butt, haben wir es wohl doch noch geschafft dich zu am Leben zu erhalten. Wie schön. Aber da gibt es ja auch noch den Sheriff der wohl der Meinung ist, du hättest die kleine Caroline vergewaltigt... “ “Lass es gut sein Damon”, flüsterte Bonnie ihm ins Ohr. ”Hmm.” “Also Leute,” unterbrach Meredith sie, “wir sollten uns jetzt überlegen wie es weitergeht. Wir sollten mit Tamy und den anderen Mädchen anfangen und uns erkundigen wie es ihnen geht. Dann müssen wir uns auf den Weg machen und nach Stefan suchen. Doch vorher sollten wir uns einen Plan überlegen und versuchen das Rätsel um die versteckten Schlüsselhälften zu lösen. Oder wie seht ihr das?”, wandte sie sich an die anderen. Alle stimmten mehr oder weniger glücklich zu und dann waren sie auch schon dabei sich einen Plan zu überlegen wie sie vorgehen konnten. Sie waren sich einig, dass sie sich so bald wie möglich auf den Weg machen mussten um Stefan zu retten. In diesem Fall mussten sie so schnell wie möglich vorwärts kommen. Elena wäre am liebsten sofort ins Auto gesprungen, aber die anderen konnten sie überzeugten, dass man nicht überstürzt handeln durfte. Damon selbst hatte es eigentlich nicht eilig sich auf den Weg zu machen um seinen Bruder zu retten. Er wäre am liebsten mit Bonnie in Fells Church geblieben und hätte darüber nachgedacht wie es mit ihnen weiterging. Doch das war leider nicht möglich. Er wurde plötzlich aus seinen Gedanken gerissen, als es an der Tür klopfte. Meredith stand auf und ging zur Haustür. Bonnie folgte ihr, während Matt, Elena und er zurückblieben. Er bekam von dem anderen Jungen einen bösen Blick zugeworfen, was ihn nur amüsierte und ihn zu einem weiteren spöttischen Kommentar veranlasste. Er wollte gerade anfangen zu sprechen, als er die Unruhe spürte, die von der Haustür her aufkam. Er stand auf und ging zu den Mädchen die an der Tür standen und sich unterhielten. Und zwar mit niemand anderem als dem Sheriff von Fells Church. “Nein wir wissen nicht wo Matt sich aufhält und auch nicht wann er sich wieder bei uns meldet. Wir können ihnen also nicht weiterhelfen. Oder wollen Sie sonst noch irgendwas, Sheriff Mossberg?” Das war Meredith die offensichtlich versuchte die Ruhe zu bewahren, während sie Rich Mossberg abwimmelte. Bonnie nahm jetzt Damons Hand und spielte an ihr herum. “Ich würde euch raten mich nicht anzulügen und eurem Freund Matt zu sagen, dass es besser für ihn wäre sich zu stellen. Wir kriegen ihn sowieso und ihn seinem Interesse lieber früher als später. Einen schönen Tag noch.” Und mit diesem Worten drehte der Sheriff sich um und ging zu seinem Wagen.
Zurück im Wohnzimmer erklärten sie Matt und Elena kurz was sie gerade erfahren hatten. Caroline hatte ihre Anzeige gegen Matt nicht zurückgezogen und behauptete immer noch, dass er sie vergewaltigt haben soll.
“Das ändert natürlich unseren ganzen Plan. Wir müssen Matt jetzt so schnell wie möglich hier herausbringen, bevor er festgenommen wird. Am besten brechen wir sofort auf,” entschied Elena. “So ungern ich es auch sage, sie hat Recht. Wir können nicht mehr warten,” das war Meredith Stimme.
“Okay. Elena du und der Junge nehmt meinen Ferrari. Bring ihn irgendwie unauffällig aus der Stadt. Ich fahre nur schnell Bonnie und Meredith in deinem Jaguar nach Hause und komme dann nach. Wir treffen uns dann irgendwo außerhalb der Stadt. Mach dir keine Sorgen, ich finde euch schon.” Damon war unwohl Bonnie jetzt schon zurücklassen zu müssen, aber er ließ sich nichts anmerken. “Du weißt das ich mitkommen werde und wie ich Meredith kenne ist es bei ihr genau so. Und du weißt, dass du uns nicht aufhalten kannst. Wieso also müssen wir diese Diskussion schon wieder führen?”, das war Bonnie und ihre Stimme klang nüchtern und etwas distanziert. Ja, sie hatte Recht. Irgendwie war ihm schon vorher klar gewesen das er sie nicht wirklich aufhalten konnte mitzukommen, wenn sie es wollte. Aber als er es jetzt so klar sah, war ihm unwohl zumute. Er wollte sie ja selbst so gerne bei sich haben, doch die Gefahr war groß. Und er wollte sie einfach nicht mittendrin sehen. Doch er gab sich geschlagen. “Okay. Dann eben doch. Dann, Elena, nehmt du, Matt und Meredith deinen Jaguar und ich und Bonnie fahren zusammen in meinem Ferrari. Wir folgen euch so unauffällig wie möglich, aber zuerst holen wir noch Stefans 20.000 Euro aus der Pension. Wir werden sie gewiss noch brauchen. Fahrt erstmal aus der Stadt raus und weit genug von hier weg. Wir halten dann später irgendwo an und besprechen wie es weitergeht. Also los!” Er wollte nicht fragen ob es für alle okay war. Sie hatten seinen Plan einfach zu akzeptieren.
Und so war es auch. Fünf Minuten später saßen alle in den Autos und brachen auf. “Ihr werdet meine Fähigkeiten bestimmt das ein oder andere mal gebrauchen können”, sagte Bonnie offensichtlich in dem Versuch zu entschuldigen, dass sie jetzt doch mitkam. “Hoffentlich.” Er grinste sie an um ihr zu zeigen, dass er nicht sauer auf sie war. “Hast du schon eine Idee wo sie Stefan gefangen halten könnten? “ “Nein.” Und er meinte es ehrlich. Er hatte keinerlei Vorstellung, wo die Zwillinge seinen Bruder und die Schlüsselhälften versteckt haben könnten. Aber irgendetwas regte sich in ihm als er noch mal über die Worte von Misao nachdachte. Als Elena sie bedrohte, hatte sie gesagt das einer der Hälften im “Instrument der silbernen Nachtigall” zu finden sein würde und die andere in “Blodwells Ballsaal” begraben. Und trotzdem wusste er noch nichts damit anzufangen. Sie kamen gerade bei Mrs Flowers alter Pension an. Es sah so aus ,wie sie es in der Nacht verlassen hatten. Das Geländer der Dachterrasse war durchbrochen, das Beet verwüstet und in der Erde steckten immer noch die Pfeiler mit denen der Altar gebaut worden war, auf dem Bonnie gelegen hatte. Bei der Erinnerung zuckte er innerlich zusammen, ließ sich aber nichts anmerken. “Wir gehen nur eben hoch und holen das Geld, dann verschwinden wir sofort wieder,” seine Stimme klang ruhig und beherrscht. “Aber sprich du mit Mrs Flowers. Ich will nicht mit ihr reden.” Das sagte er beinahe wütend, aber Bonnie überging seinen Tonfall und klopfte an die Haustür. Mrs Flowers öffnete fast unverzüglich die Haustür. Wenn man bedachte was die alte Frau in der letzten Nacht alles durchgemacht hatte, sah sie wirklich fit aus. “Guten Morgen Mrs Flowers. Wie geht es ihnen?”, fragte Bonnie höflich. “Ach, Liebes. Mir geht es gut. Aber kümmert euch nicht um mich und geht hoch in Stefans Zimmer. Und viel Glück auf eurer Reise. Sie wird gewiss nicht leicht.” Das war es, was Damon so hasste. Diese alte Hexe immer mit ihrem allwissenden Getue und dem ganzen Hokuspokus. Er quetsche sich an ihr vorbei ins Haus und verschwand Richtung Treppe. Bonnie sprach noch kurz mit Mrs Flowers und kam dann hinter ihm her. “Ich hab das Geld hier. Guck mal nach einer Tasche, wo wir es rein packen können. Und dann lass uns auch wieder von hier verschwinden.” Bonnie reichte ihm sofort eine von Stefans Taschen und er packte den ganzen Stapel Geld hinein. Eigentlich würde er kein Geld brauchen. Er hatte sich schon immer nehmen können, was er wollte. Aber er tat es, weil ihm klar war, dass die anderen mit seinen Methoden ganz und gar nicht einverstanden wären.
“Okay, dann lass uns gehen.” Und schon ging er zügig die Treppe runter ohne groß auf Bonnie zu achten, die versuchte ihm zu folgen. Er setzte sich ins Auto und fuhr los sobald sie eingestiegen war. “Schnall dich an. Ich habe nicht vor wegen dir langsamer zu fahren.” “Okay. Und was ist mit dir, Damon?” Er lachte nur und hielt es für unnötig ihr eine Antwort darauf zu geben. Die nächsten Stunden verbrachten sie mehr oder weniger schweigend und fuhren nur so weit wir möglich von der Stadt weg. Damon überlegte die ganze Zeit was die Zwillinge mit den Andeutungen für die versteckten Schlüsselhälften gemeint haben könnten. Als ihm beinahe der Kopf platzte fragte Bonnie ihn was eigentlich mit ihm los war. “Nichts. Ich überlege nur wie wir meinen kleinen süßen Bruder finden sollen,” sagte er um einen freundlichen Ton bemüht. Er wusste das Bonnie nichts für seine schlechte Laune konnte. Aber die ganzen Gefühle die er in sich trug waren alle neu für ihn und er wusste noch nicht damit umzugehen. “Damon. Lüg mich nicht an. Ich weiß das du irgendwas hast. Lass uns doch an der nächsten Raststätte eine Pause machen und etwas essen. Oh. Entschuldigung.” Sie wurde rot. “Kann es sein das du durstig bist? Wenn man es so nennt?” Ja sie hatte Recht. Er hatte es bis jetzt erfolgreich unterdrückt, aber jetzt spürte er das starke Brennen in seiner Kehle und seinem ganzen Körper. Aber er versuchte es weiterhin zu ignorieren und sich erstmal um ihr Befinden zu kümmern. An der nächsten Raststätte machten sie eine Pause und Bonnie aß ein paar Pommes. Als der Besitzer des Ladens an ihnen vorbei kam fragte Bonnie ihn nach der Toilette. “Komm mit Damon. Ich muss dir etwas sagen.” Trotz seiner Verwirrung folgte er ihr. Was würde sie wollen? Und warum konnte sie das nicht hier am Tisch? “Damon. Ich weiß wie durstig du sein musst. Ich möchte das du mein Blut trinkst. Mach es einfach und rede nicht lange drum herum. Bitte,” ihre Stimme klang etwas zittrig, aber er spürte das es ihr Ernst war. Hätte seine Kehle nicht so gebrannt, hätte er vielleicht widerstehen können. Jetzt aber war ihm klar, dass er es unbedingt brauchte. Deswegen nahm er ihr Gesicht jetzt vorsichtig in seine Hände und küsste sie, bevor er ihren Kopf zur Seite legte und so ihre Kehle entblößte. Dann biss er vorsichtig in ihren Hals und trank ihr Blut. Als er meinte das es genug für ihn war und für sie noch mehr als genug übrig war, hörte er auf. “Danke,” flüsterte er rau in ihr Ohr. “ Jetzt musst du aber auch etwas von meinem Blut trinken.” “Was?,” fragte sie völlig entsetzt. Er selbst war auch erstaunt, dass er es so einfach gesagt hatte. Das Austauschen von Blut war für einen Vampir ein Zeichen von Liebe. Und er hatte sein Blut bis jetzt nur Elena gegeben, als er keine andere Wahl hatte und Bonnie, weil diese sonst gestorben wäre. Aber jetzt wollte er es. Er wollte, dass sie sein Blut trank und sie so für eine Zeit wirklich verbunden waren und ihre Gedanken teilen konnten. “Ja, richtig. Es ist ein altes Ritual von uns Vampiren. Wir tauschen unser Blut mit demjenigen aus, den wir lieben. Wenn du also nicht willst, sag es mir lieber jetzt.” Sein Ton war unweigerlich schärfer geworden, aber Bonnie schien es nicht gehört zu haben. “Doch ich will. Ähm und wie soll das funktionieren?”, fragte sie verwirrt. Damon musste grinsen und fügte sich mit dem Messer, dass er immer bei sich trug, einen Schnitt am Hals zu. “Jetzt trink.” Sie wirkte nicht wirklich glücklich, aber sie streckte sich zu seinem Hals und saugte vorsichtig an dem Schnitt. Sie schreckte leicht zurück, aber sie hörte nicht auf. Damon hatte bis jetzt noch nie mit jemandem sein Blut geteilt, den er wirklich liebte. Aber es gefiel ihm. Es zeigte ihm auf eine komische Weise, dass sie zu ihm gehörte. Als sie sich wieder zurück auf ihre Füße sinken ließ war ihr Mund von seinem Blut verschmiert und er beugte sich runter und küsste sie.
Zurück im Auto war die Spannung von den ersten Stunden von beiden abgefallen und sie unterhielten sich normal. Sie redeten über ihre Vergangenheit, was ihm wirklich nicht leicht fiel und dann darüber wie sie seinen Bruder finden sollten. Bonnie konnte sich, genau wie er, auch keinen Reim aus den Andeutungen der Zwillinge machen.
Als es später wurde klingelte Bonnies Handy und Elena meldete sich. Sie fragte die beiden wo sie sind und wo sie sich treffen sollten. Damon war nicht besonders glücklich bald schon nicht mehr alleine mit Bonnie sein zu können, aber er hatte ja keine andere Wahl. “Elena in ungefähr 1 Kilometer müsste rechts von euch ein Motel sein. Nehmt euch dort Zimmer und wartet auf uns. Wir sind in 20 Minuten da und dann besprechen wir alles weitere. Bis gleich.” “Du wusstest die ganze Zeit, dass sie nicht weit von uns waren, oder?” , fragte Bonnie ohne das es wirklich eine Frage war. “Natürlich. Ich fahre nicht einfach irgendwohin. Das solltest du aber wissen.”
Nach ziemlich genau 20 Minuten sahen sie rechts von sich ein etwas schäbiges Motel. Sie parkten und fragten an der Rezeption nach einem Zimmer. Danach gingen sie hoch und er ging ohne Umwege zu Zimmer 13. Er wusste das Elena, Meredith und der Junge darin waren. Er klopfte und die Tür wurde sofort aufgerissen. Elena guckte ihn erleichtert an und nahm dann Bonnie in die Arme.
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